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„Spannung bis zur letzten Sekunde!“

Foto: Annalina Henne

Foto: Annalina Henne

Es war das erwartete Halbfinale. Crocodiles Hamburg spielte gegen den Adendorfer EC – oder, wie man so schön sagt, Lackschuh trifft auf Gummistiefel. Jedem war klar: Dieses Halbfinale wäre eigentlich auch das Traumfinale. Die zwei stärksten Fangruppen der Liga treffen hier aufeinander. Es war zu erwarten, dass dieses Spiel ein Spiel voller Intensität und Emotionen sein wird.
Die rund 1.620 Zuschauer konnten sich an diesem Abend auf ein Torspektakel freuen. Beide Mannschaften fackelten nicht lange und gingen mit vollem Tempo ins Spiel. In der 11. Minute nutzten die Crocodiles eine Kontersituation aus. Pascal Heitmann legte für den anrauschenden Max Kotrba auf, der zum 0:1 für die Gäste traf. Die Freude auf der Gästebank hielt nur kurz, denn Perone schoss im Powerplay das 1:1. Danach verlor das Spiel an Rhythmus, da es nur noch Strafen hagelte. Die Adendorfer saßen teilweise in doppelter Unterzahl auf der Bank. Die Crocodiles konnten diese Chancen jedoch nicht verwerten. 
Im zweiten Drittel bot sich das gleiche Bild: Immer wieder Überzahl für die Gäste, die ihre Chancen nicht nutzen konnten. Als die Adendorfer ins Powerplay kamen, musste es passieren: Perone schoss aus dem Slot und traf zum 2:1 für den Adendorfer EC. Die Crocodiles ließen sich davon an diesem Abend nicht beirren und so war es Tobias Bruns, der keine zwei Minuten später den Ausgleich zum 2:2 schoss. Die Crocodiles machten nun Druck und so konnten die Gäste in der 31. Minute durch Maksym Andriienko das 2:3 erzielen. Mit dieser Führung ging es in die zweite Pause des Abends. 
Im Schlussabschnitt kamen die Adendorfer zurück. In der 47. Minute glich Koziol im Powerplay zum 3:3 aus. Die Crocodiles ließen sich davon jedoch nicht abbringen und so war es Ivan Savchenko, der seine Mannschaft in der 55. Minute erneut in Führung brachte. Die Adendorfer mussten in den letzten Minuten alles geben, um noch den Ausgleich zu erzielen. In der 59. Minute war es Tim Marek, der von der blauen Linie ins Tor traf. Kurz vor Ende folgte der Gnadenstoß. Timi Liivalahti tankte sich durch die Verteidigung der Crocodiles und erzielte im Eins-gegen-Eins gegen seinen Landsmann Riku Lindroos ein Tor. Ein Spiel, das nicht spannender hätte sein können. Der Spielfluss litt erheblich unter der insgesamt unglücklichen Spielleitung, die dem Niveau eines Halbfinals nicht gerecht wurde.

Ein großer Dank geht auch an unsere großartigen Fans, die wieder für eine unglaubliche Stimmung auf den Rängen gesorgt haben.

Am kommenden Freitag geht es in Spiel 2 nun um alles. Die Crocodiles müssen an die Leistung aus Spiel 1 anknüpfen und den Sieg für sich beanspruchen. Tickets erhaltet ihr in unserem Shop. Macht die Halle voll!

(AG)