„Sommerpause“
Foto: Holger Beck
Es hat am Ende leider nicht sollen sein. Die Crocodiles Hamburg hatten am vergangenen Freitag den Adendorfer EC zum zweiten Halbfinalspiel der Serie zu Gast. Vor fast 1.700 Zuschauern im Eisland Farmsen war die Euphorie und der Siegeswille groß. Nachdem man am Sonntag zuvor knapp verloren hatte, wollte man heute den Sieg einfahren.
Mit ordentlich Stimmung in der Halle begann das Spiel feurig. Die Crocodiles hatten mehr Spielbesitz und auch die ersten Chancen. Das erste Tor des Abends erzielten die Crocodiles durch Max Kotrba, der auf Vorlage von Pascal Heitmann das 1:0 schoss. Keine fünf Minuten später waren es erneut die Crocodiles, die durch Balakuns auf 2:0 erhöhen konnten. Leider hielt die Freude nicht lange. Im folgenden Powerplay nutzte Adendorf seine Chance und kam durch Kragh zum 2:1 heran. Die Adendorfer waren plötzlich am Zug und glichen knapp 17 Sekunden später durch Chara zum 2:2 aus. Die Crocodiles waren sichtlich geschockt, konnten sich aber noch einmal fangen. Pavlovs erlöste die Crocodiles noch vor der Pause mit dem 3:2.
Das erste Drittel hatte einiges zu bieten.
Offensichtlich hat der Adendorfer Trainer im 2. Drittel die richtigen Worte gefunden, denn das Blatt wendete sich. Die Adendorfer wurden spielbestimmender und konnten in der 27. Minute durch Kragh den Ausgleich zum 3:3 erzielen. In der 32. Minute ging es erneut ins Powerplay für die Adendorfer. Jedem war bewusst, dass Adendorf extrem stark im Special Team ist, und so kam es auch: Chara erzielte im Powerplay das 3:4 für die Gäste. Nur knapp sechs Minuten später war es erneut Chara, der sein drittes Tor des Abends erzielte und die Gäste mit 3:5 in Führung brachte.
Im letzten Drittel war das Spiel schon fast entschieden. In der 41. Minute traf Ahlgren zum 3:6. Kragh besiegelte in der 51. Minute das 3:7 und setzte damit den Schlusspunkt des Spiels. Adendorf ist der verdiente Sieger und zieht damit ins Finale ein.
Wir möchten uns an dieser Stelle bei allen Fans bedanken, die uns erneut so viel Unterstützung gegeben haben.
(AG)



