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Crocodiles unterliegen Leipzig in Overtime

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Durch den Punktgewinn klettern die Crocodiles auf den dritten Rang (Foto: Achim Juretzky)

Die Crocodiles Hamburg haben das Auswärtsspiel bei den EXA Icefighters Leipzig mit 6:5 (1:1/3:2/1:2/1:0) in Overtime verloren. Wie die Tabellenkonstellation schon erahnen ließ, begegneten sich in Leipzig zwei Mannschaften auf Augenhöhe, die nichts zu verschenken hatten.

Die Gäste legten vor 1519 Zuschauern einen Traumstart hin und gingen schon früh durch einen Treffer von Patrick Saggau in Führung (2.). Anschließend boten sich den Crocodiles weitere Hochkaräter, die das Team von Jacek Plachta allerdings nicht veredeln konnte. Leipzig zeigte sich effektiver und fand in der 11. Spielminute ein Durchkommen. Hannes Albrecht glich zum 1:1 aus.

Im zweiten Spielabschnitt ging es hin und her: Zunächst gingen erneut die Hamburger durch Tom Kübler in Führung (25.), die Icefighters schlugen allerdings durch Damian Schneider zurück (29.). Das gleiche Spiel wiederholte sich, als Thomas Zuravlev in Unterzahl das 2:3 markierte (35.) und Patrick Raaf-Effertz wenig später wieder ausglich (37.). Kurz vor Drittelende legte Hannes Albrecht allerdings nach und brachte den Leipzigern erstmals die Führung (40.).

Im Schlussabschnitt gelang Dennis Reimer in Überzahl der Ausgleich (45.), doch die Sachsen hatten erneut eine Antwort parat: Antti Paavilainen stellte auf 5:4 (53.) In der 54. Spielminute wurde es dann etwas kurios. Bei angezeigter Strafe gegen die Icefighters ging Kai Kristian für einen sechsten Spieler vom Eis. Die sechs Hamburger standen dann allerdings ebenso vielen Leipzigern gegenüber, sodass die Sachsen gleich zwei Spieler auf die Strafbank verabschieden mussten. Die doppelte Überzahl nutzte Dominik Lascheit zum späten Ausgleich (56.)

So kam es, wie es in dieser Partie kommen musste – Die Teams gingen in die Overtime. Als sich die Crocodiles dann jedoch eine Strafe einhandelten, sicherten sich die Hausherren in der 65. Minute den Zusatzpunkt.

„Wenn wir im ersten Drittel unsere Torchancen nutzen, geh da Spiel anders aus. Aber am Ende war die Punkteteilung gerecht. Durch die Strafe in der Overtime haben wir es den Leipzigern dann zu leicht gemacht, das war ärgerlich“, so Verteidiger Fabian Calovi.

Durch den Punktgewinn in Sachsen und die Niederlage der Duisburger in Essen klettern die Crocodiles auf den dritten Tabellenplatz. Dieser muss morgen gegen die Hannover Scorpions verteidigt werden. Die Niedersachsen sind nach einem starken Saisonstart mit sechs Siegen in Serie in eine Krise gerutscht und haben anschließend eine sieben Spiele währende Niederlagenserie hingelegt. Gestern folgte allerdings der Befreiungsschlag beim 9:3-Heimsieg gegen die Rostock Piranhas. Das erste Aufeinandertreffen mit Hamburg entschieden die Scorpions vor eigener Kulisse mit 5:3 für sich.

Tickets für die Partie gibt es online unter https://www.eventimsports.de/ols/crocodiles/ und an allen bekannten Vorverkaufsstellen.