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Crocodiles unterliegen in Hamm

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Die Crocodiles Hamburg haben das Spiel bei den Hammer Eisbären am Sonntagabend mit 2:5 verloren (Foto: Thorge Huter)

Die Crocodiles Hamburg haben das Spiel bei den Hammer Eisbären am Sonntagabend mit 2:5 (2:0/0:2/0:3) verloren.

Trainer Henry Thom musste durch den Ausfall von Patrick Saggau und Norman Martens erneut umbauen, konnte sich aber über die Rückkehr von Victor Östling freuen.

Nach dem Auswärtssieg in Essen legten die Crocodiles selbstbewusst los – und gingen bereits nach 69 Sekunden in Führung. Thomas Zuravlev bediente Dominik Lascheit, der zum 1:0 einschob. Das Spiel lief weiter in Richtung des Eisbären-Tores und die Gäste belohnten ihre Offensivbemühungen mit dem 2:0 durch Max Schaludek (13.). Die Weichen für den zweiten Sieg an diesem Wochenende schienen gestellt.

Auch im zweiten Drittel erspielten sich die Hamburger Vorteile, brachten die Scheibe aber nicht über die Torlinie. Die Eisbären zeigten sich hingegen gnadenlos effektiv. Michel Maaßen traf aus dem Slot zum Anschluss (27.) und Christopher Schutz glich durch einen Konter in Unterzahl aus (36.).

Im letzten Spielabschnitt drückten die Gäste auf die erneute Führung, wurden durch eine defekte Scheibe allerdings ausgebremst. Nach rund zehnminütiger Pause saß das Glas wieder im Rahmen und das Spiel wurde fortgesetzt. Die Versuche der Crocodiles wirkten zunehmend verzweifelt, da kam eine Strafe für Hamms Tim Junge gerade zur rechten Zeit. In Überzahl sollte das 3:2 her, stattdessen führte ein Scheibenverlust an der gegnerischen blauen Linie zu einem Konter, den Schutz mit seinem zweiten Unterzahltreffer abschloss (57.). Die Crocodiles nahmen Nils Kapteinat für einen weiteren Spieler aus dem Tor. Die Schlussoffensive trug aber keine Früchte. Stattdessen trafen die Hausherren noch zweimal ins verwaiste Hamburger Gehäuse.

„Es macht mich sprachlos, dass wir nach diesem Spielverlauf das Spiel verloren haben. Wir haben ein gutes erstes Drittel gespielt und absolut verdient geführt. Im zweiten Drittel schießt Hamm zweimal auf das Tor und gleicht aus. Am Ende haben wir ein bisschen den Faden verloren, nachdem wir zu 80 Prozent in deren Drittel gespielt haben. Heute sind wir an unserem Abschluss verzweifelt“, sagte Dominik Lascheit, der heute als Kapitän auflief.