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Crocodiles setzen Siegesserie fort

Rund fünf Minuten waren am Freitagabend gespielt, da wurde den Zuschauern im Braunlager Wurmbergstadion schon demonstriert, wo die Reise an diesem Abend hingehen würde. Erst flogen die Fäuste, dann die ersten Spieler vom Eis. Das fleißige sammeln von Strafminuten war eröffnet.
In einem ausgeglichenen Spiel legten die Crocodiles in der 9. Minute durch Filip Kríž vor, mussten aber nur Sekunden später einen herben Rückschlag hinnehmen. Vladislavs Balakuns wurde nach einem Check gegen den Kopf mit einer Matchstrafe belegt und musste Duschen gehen, sein Team eine fünfminütige Unterzahl überstehen.

Dank einer kompakten Defensive und den wieder einmal überragend aufgelegten Riku Lindroos gelang das. Und in der 19. Minute legten die Gäste auch noch nach.

Als die Hamburger erneut mit einem Spieler weniger auf dem Eis standen, erhöhte Kríž sehenswert auf 2:0 aus Sicht der Gäste.

Der zweite Spielabschnitt knüpfte nahtlos da an, wo der erste Durchgang aufgehört hatte: Schiedsrichter David Jasieniak schickte munter Spieler in die Kühlbox. In der 29. Minute musste mit Miguel Boock der nächste Hamburger duschen gehen, was die Emotionen der Crocodiles weiter hochpeitschte.

Immerhin sorgte eine kaputte Eismaschine dafür, dass die Gemüter wieder abkühlen konnten. Und das für eine knappe Stunde. Den Eismeistern gelang es in letzter Minute, die technischen Probleme an der Zamboni zu beheben. Nur wenige Minuten später wäre die Partie abgebrochen worden.

Die Hamburger kamen mit dem Rückenwind der Führung aus der langen Pause und erhöhten in der 45. Minute durch Markus Lepistö auf 3:0. Eine Vorentscheidung war der komfortable Vorsprung aber noch nicht, da das Schiedsrichtergespann mit einem glasklaren Phantomtor wieder Spannung in die Partie brachten. In der 48. Minute landete die Scheibe von oben auf der Latte und prallte von dort hinter das Tor. Zur Verwunderung aller - auch der Harzer Falken - zeigte Jasieniak auf das Tor.

Am Ergebnis konnte die Fehlentscheidung nichts mehr ändern, die Hamburger traten mit drei Punkten und sage und schreibe 73 Strafminuten die Heimreise an.

Am Sonntag geht es für die Mannschaft im eigenen Wohnzimmer gegen den Adendorfer EC weiter, der wie die Crocodiles eine weiße Weste vorweisen kann.

Tickets für das Spitzenspiel der Regionalliga Nord gibt es unter:
www.ticket-onlineshop.com/ols/crocodiles/de/tickets/channel/shop/areaplan/venue/event/619124