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Crocodiles gewinnen in Tilburg

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Die Crocodiles Hamburg haben das Auswärtsspiel bei den Tilburg Trappers am Sonntagnachmittag mit 2:1 gewonnen (Foto: Thorge Huter)

Die Crocodiles Hamburg haben das Auswärtsspiel bei den Tilburg Trappers am Sonntagnachmittag mit 2:1 (0:0/2:0/0:1) gewonnen.

Trainer Henry Thom musste auf Dominik Lascheit und Patrick Saggau verzichten, konnte aber wieder auf Kapitän Norman Martens zurückgreifen, der in den Sturm beordert wurde.

Die Hamburger waren trotz der frühen Abfahrt um 6.00 Uhr und der langen Anreise von Beginn an im Spiel und begegneten den Hausherren auf Augenhöhe. Es entwickelte sich ein umkämpftes Spiel, bei dem beide Mannschaften wenig Chancen zuließen und jeweils mit weißer Weste in die Kabine gingen.

Im zweiten Spielabschnitt machten zunächst die Gastgeber Druck, doch die Crocodiles hielten hinten dicht und waren über einen Konter erfolgreich. Thomas Zuravlev schickte Norman Martens, der alleine vor Ian Meierdres auftauchte und zum 1:0 einnetzte (27.). Die Trappers erhöhten die Schlagzahl, setzten sich teilweise lange im Drittel der Gäste fest, verzweifelten aber an Kai Kristian. Die Hanseaten hielten dagegen und befreiten sich aus der Tilburger Umklammerung und blieben über schnelles Umschaltspiel gefährlich. In der 34. Minute führte diese Taktik erneut zum Torerfolg. Ein abgeblockter Schuss von Victor Östling landete bei Carl Zimmermann, der Harrison Reed am langen Pfosten bediente. Der Kanadier erhöhte auf 2:0.

Im letzten Spielabschnitt dauerte es nur 51 Sekunden, da waren die Niederländer durch einen Treffer von Diego Hofland wieder dran. Die Spannung nahm zu, und damit auch die Härte. Jeweils zehn Strafminuten auf beiden Seiten bescherten Platz auf dem Eis, doch die Überzahlsituationen blieben ungenutzt und Hamburg brachte den knappen Vorsprung mit starkem Einsatz über die Zeit.

„Wir haben heute von der ersten bis zur letzten Minute Vollgas gegeben. Wir haben das Spiel einfach gehalten, was uns die letzte Zeit auch ausgemacht hat. Ich glaube, Tilburg war eine gute Mannschaft um die Kurve zu kriegen. Da wusste jeder, dass wir voll da sein müssen. So müssen wir jedes Spiel spielen“, sagte Norman Martens.