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Crocodiles gewinnen auch das „Auswärtsspiel“ gegen Leipzig

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Nachdem es 4:4 nach 60 Minuten stand, entschieden die Hamburger das Spiel im Penaltyschießen für sich

Die Crocodiles Hamburg haben auch das Rückspiel gegen die EXA Icefighters Leipzig gewonnen. Nachdem es 4:4 nach 60 Minuten stand, entschieden die Hamburger das Spiel im Penaltyschießen für sich.

Das Rückspiel hatte gleich drei Kuriositäten zu bieten: Die Mannschaften trafen nach nur rund 13 Stunden wieder aufeinander, gastgebende Mannschaft waren die Leipziger, die im Kohlrabizirkus noch kein Eis haben, und Trainer der Crocodiles war Geschäftsführer Sven Gösch, da Jacek Plachta an einem Online-Seminar teilnehmen musste. Keine ungewohnte Aufgabe für Gösch, der bereits von 2014 bis 2016 an der hanseatischen Bande stand.

Dem Spiel war allerdings vor allem die kurze Regenerationsphase anzumerken. Viele Fehlpässe und einfache Puckverluste, wenig Spielfluss. Die Führung erspielten sich die Hamburger dennoch: In Überzahl zog Michal Bezouska vor das Tor und versenkte die Scheibe zum 1:0 (19.).

Im zweiten Abschnitt legten die Crocodiles eine Schippe drauf und bauten die Führung aus. Max Schaludek überwand Leipzigs Eric Hoffmann mit einem Schuss unter die Stockhand (23.) und Rückkehrer Norman Martens netzte mit einem Handgelenkschuss aus dem Slot ein (27.). Kapitän Florian Eichelkraut gelang vor der Pause lediglich noch das 3:1 (30.).

Mit der 3:1-Führung im Rücken ließen die Hanseaten es im letzten Drittel etwas ruhiger angehen und wurden dafür bestraft. Esbjörn Hofverberg verkürzte auf 3:2 (46.) und keine Minute später traf Hannes Albrecht zum Ausgleich (47.). In Überzahl konnten die Crocodiles durch Martens zwar erneut die Führung erzielen (50.), doch die Icefighters blieben dran und belohnten sich mit dem 4:4 (54.).

Das Unentschieden hatte bis zur Schlusssirene Bestand, sodass eine Entscheidung im Penaltyschießen her musste. Hier entschied Schaludek mit seinem zweiten Treffer an diesem Abend die Partie für die Crocodiles.

„In der dritten Trainingswoche sind fünf Spiele in neun Tagen natürlich hart, zumal das Training auch darauf ausgelegt ist, die kurze Vorbereitung durch harte Arbeit zu kompensieren. Dass dann nicht alles rund läuft, ist klar. Dennoch haben die Jungs Gas gegeben, soweit es denn noch möglich war. Ich denke, ich kann da auch für Jacek sprechen, wenn ich sage, dass die Jungs nach drei Wochen schon einen sehr guten Eindruck machen“, sagte Sven Gösch.