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Unnötige Niederlage gegen Wedemark, 3:4 (2:0/0:1/1:3)

Coach Bartkevics und Co-Kapitän Tillert waren in der Pressekonferenz noch ziemlich angefressen über diese unnötige Heim-Niederlage im letzten Spiel der Meisterrunde.

Bartkevics bemängelte, dass sich die Spieler nach der 2:0 Führung zu sicher gefühlt haben und dann nicht mehr 100% gaben und sich viele Leichtsinnsfehler vorne wie hinten erlaubten. Ein so routinierter Gegner nutzt dies dann natürlich aus, immerhin stehen neben zwei sehr starken Kontingentspielern Budd und Adams mit Bombis, Reiß und Morczinietz noch drei DEL erfahrene Spieler im Team und auch Lehmann und Schütt gehören seit Jahren zu den Top-Leuten in der Oberliga. Am Ende ging die knappe Niederlage in Ordnung. Die gute Nachricht, einige angeschlagene Spieler konnten wieder mitmischen, es fehlten nur Kluvetasch, Zimmer, Walz und Hollmann. Gott sei Dank, kam auch kein weiterer verletzter oder gesperrter Spieler hinzu. Bis zur letzten Sekunde spannend blieb der Kampf um die Oberliga-Plätze 2-4. Am Ende setzte sich Duisburg mit 4:3 knapp in Halle durch und Essen gewann das "Endspiel" um Platz 2 zuhause in der Overtime gegen Tilburg mit 2:1. Das bedeutet, dass die Crocodiles in den Play-offs nun gegen die Tilburg Trappers spielen müssen. Sicher der unangenehmste Gegener, zudem der einzige, gegen den kein einziger Punkt erzielt wurde. Allerdings hatten sich die Crocodiles in beiden Spielen in Hamburg der Profitruppe aus Holland zweimal nur sehr unglücklich und knapp geschlagen geben müssen. Da Playoffs ja bekannterweise ihre eigenen Gesetze haben, kündigten Bartkevics und Tillert bereits an, dass das Team 100% geben wird und bis zur letzten Sekunden fighten wird.

Zu Beginn sahen die 1.723 Zuschauer ein munteres und schnelles Spiel, in dem die Crocodiles das Spielgeschehen aber klar dominierten. 15:6 Torschüsse belegen dies deutlich. Nach nur 25 Sekunden prüft Budd Kai Kristian, der aber stark pariert. Im direkten Gegenzug dann schon das erste Tor für die Crocodiles, 1:0 McGowan nach nur 44 Sekunden. Eine erste Strafzeit überstanden die Skorpione noch, aber in der zweiten war dann Schluss mit lustig. Den Schuss von McGowan kann Goalie Korff noch abwehren, aber André Gerartz hat dann keine Mühe den Nachschuss im Wedemarker Tor unterzubringen, 2:0 (12:20). Mit diesem Spielstand ging es dann auch in die Pause.

Im zweiten Drittel nahmen dann die von Coach Bartkevics bemängelten Nachlässigkeiten zu. Das Spiel nun ausgeglichener. Nach 5:18 erzielen die Scorpions den Anschlusstreffer durch Budd, nur noch 2:1. In der dreizehnten Minute fast der Ausgleich, aber der Skorpion schafft es, den Puck am leeren Tor vorbei zu schießen. Eine Minute später eine ähnliche Szene auf der anderen Seite. Dann noch einmal Powerplay für Hamburg, der Puck läuft gut und gekonnt durch das Angriffsdrittel, aber zum Abschluss kommen die Krokodile leider selten. Kurz vor Schluss Wedemark mit einer dicken Chance und exakt 1 Sekunde vor Drittelende hätten die Crocodiles fast noch das 3:1 erzielt. So blieb es bei der knappen 2:1 Führung. Wedemark startet gleich mit Druck ins letzte Drittel, die Crocodiles hingegen etwas schläfrig. Kristian muss schon nach 40 Sekunden retten und kurze Zeit später liegt der Puck dann doch im Hamburger Tor, dieses wird aber zu recht nicht gegeben, da es mit dem Schlittschuh erzielt wurde. Die Wedemarker Proteste hielten sich in Grenzen. Den Ausgleich erzielt  Schütt mit einem verdeckten Schuss, 2:2 (5:05). Bei den Krokodilen läuft nicht viel zusammen, Schubert mal mit einem knackigen Schuss von der Blauen, knapp vorbei. 6:37 die Wedemarker Führung durch Adams, der einen kapitalen Fehler der Croco-Defense ausnutzen kann, 2:3. Zweieinhalb Minuten später rettet Kristian wieder in höchster Not. Dann hat Wedemark Glück, dass ein weiterer Kracher von Schubert nicht einschlägt, Torwart Korff ist zwar dran, aber der Puck springt über ihn hinweg, allerdings ganz knapp neben das Tor. 14:04 Budd muss bei Wedemark auf die Strafbank. Dieses Mal dauert es nur 23 Sekunden bis wieder Gerartz zum 3:3 trifft. McGowan vergibt noch das 4:3. 1:32 vor dem Ende muss dann Marek in die Kühlbox und das wird auch prompt bestraft, Budd steht frei vor dem Slot und fälscht einen Schuss unhaltbar ab, 3:4 (19:06). Die Crocodiles nehmen zwar noch einmal den Torwart raus, aber ohne Erfolg.

Die starke Meisterrunde haben die Crocodiles mit 7 Siegen und 7 Niederlagen ausgeglichen gestaltet. Zwischendrin schien den Reptilien mal die Luft auszugehen, als man 4x infolge punktlos blieb, aber das Team kam wieder in die Spur und konnte dann mit Herne und Essen zwei Top-Teams bezwingen. Die gestrige Heimniederlage sollte man also richtig einordnen. Die Männer um Capitano Schubert haben am kommenden Wochenende spielfrei, da dann die Pre-Playoffs stattfinden. Das erste Playoff-Spiel findet am 17.03. in Tilburg statt. Im Eisland sehen wir Playoff-Hockey erstmals am Sonntag, den 19.03. um 19:00Uhr. Karten gibt es wie immer in Claudias Vereinshaus oder über den Ticketshop auf der Homepage. Der frühe Vogel fängt den Wurm, wer dabei sein möchte, sollte/muss sich beeilen! (geh)

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