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Sechs-Punkte-Wochenende für die Crocodiles

Die Crocodiles Hamburg haben auch ihr zweites Spiel des Wochenendes für sich entscheiden können.

Hartes Training unter der Woche und eine teambildende Maßnahme zum Abschluss der Trainingswoche waren das Erfolgsrezept des Trainers Herbert Hohenberger. Die ersten Früchte trug das Konzept bereits am Freitag in Erfurt, wo die Mannschaft die Black Dragons mit einem 5:0-Sieg in die Knie zwang. Am Sonntagnachmittag folgte dann der zweite Streich: Mit 5:1 (0:0/3:0/2:1) gewannen die Hamburger ihr Heimspiel gegen die Black Dragons aus Erfurt. Aus Sicht des Trainers war aber auch ein weiterer Faktor ausschlaggebend für diesen Doppelerfolg – der graue Crocodiles-Hoodie. „Den hatte ich schon am Freitag an und es hat funktioniert. Ich werde den jetzt waschen und so lange bei Spielen tragen, bis wir verlieren.“

Das Spiel war zunächst zähe Kost, beide Mannschaften taten sich schwer, Akzente zu setzen. Erst zum Ende des ersten Drittels, nachdem die Crocodiles eine doppelte Unterzahl überstanden hatten, konnte sich das Team um Christoph Schubert eine leichte Überlegenheit erspielen. „Der Start war etwas holperig, aber wir sind wie schon am Freitag durch unser starkes Unterzahlspiel in das Spiel gekommen“, konstatierte Hohenberger.

Die 1485 Zuschauer mussten sich lange gedulden, bis das erste Tor fiel: Erst nach knapp 25 Minuten konnte Thomas Zuravlev den Bann brechen. Dieser Treffer war dann allerdings umso sehenswert. Christoph Schubert hielt die Scheibe im gegnerischen Drittel, spielte über die Rundung zu Josh Mitchell, der vor dem Tor André Gerartz bediente. Statt selbst abzuschließen, schob der Topscorer den Puck noch quer auf Zuravlev, der sicher zum 1:0 verwandelte.

In der 32. Minute zeigten die Krokodile, dass der Gegner Aufenthalte in der Kühlbox oft teuer bezahlen muss. Die Erfurter wurden ins eigene Drittel gedrängt und konnten durch den hellwachen Norman Martens den Puck nicht über die blaue Linie bringen. Der Puck landete beim Hamburger Kapitän, der Zuravlev auf der linken Seite anspielte. Durch die Seitenverlagerung entstand in der Erfurter Verteidigung eine Lücke, in dessen Mitte Zuravlev Martens bediente. Dessen Schuss konnte Gäste-Torhüter Erik Reukauf zwar noch parieren, beim Nachschuss war er allerdings machtlos. 2:0, wieder durch die Nummer 87. Die Strafe der Erfurter war in diesem Moment zwar schon seit drei Sekunden abgelaufen, Drache Paul Klein konnte allerdings nicht mehr rechtzeitig eingreifen.

Als die Erfurter mit den Gedanken schon beim Pausentee waren, klingelte es erneut. Gerartz‘ Schuss von der linken Seite verfehlte das Tor, der Puck landete bei Tim Marek, der auf Josh Mitchell spielte. Nach einem Doppelpass mit André Gerartz landete die Scheibe wieder beim Kanadier. Bei dessen Abschluss war der Torwart chancenlos. Das 3:0, nur 25 Sekunden vor Drittelende.

Im letzten Drittel krönte Zuravlev seine starke Leistung mit seinem dritten Treffer. Nach einem Schuss von Schubert stand der 24-Jährige goldrichtig und versenkt zum 4:0 (46.). „Der Junge blüht richtig auf. Er bekommt von mir das Vertrauen und kompensiert mit seinen Toren momentan den Ausfall von Brad McGowan“, sagte Trainer Herbert Hohenberger. Zuravlev erzielte schon am Freitag einen Doppelpack.

Nachdem André Gerartz seinen beiden Sturmpartnern Tore aufgelegt hatte, war er in der 52. Spielminute schließlich selbst an der Reihe. Wieder einmal war es Christoph Schubert, der einen Angriff der Erfurter beendete und mit derselben Aktion dem Topscorer einen Alleingang ermöglichte. In gewohnt abgeklärter Manier tanzte der 24-Jährige den Torwart aus, das 5:0.

In Überzahl konnten die Erfurter schließlich doch noch einen Treffer durch Enrico Manske erzielen, die gute Stimmung des Trainers wurde davon aber nicht getrübt. „Gratulation an die Mannschaft! Ich bin natürlich überglücklich, dass wir dieses Wochenende sechs Punkte einfahren konnten. Jetzt schauen wir mal, dass wir diesen Schwung mitnehmen“, sagte Hohenberger nach dem Spiel.

Am kommenden Freitag um 20.00 Uhr empfangen die Crocodiles die Hannover Indians im Eisland Farmsen, am Sonntag müssen die Hamburger in Berlin antreten. Lange ausruhen kann die Mannschaft sich nicht – am darauffolgenden Dienstag, dem 31.Oktober, ist schon wieder Halle zu Gast. Tickets für die Spiele können an den bekannten Vorverkaufsstellen und online unter www.eventimsports.de/ols/crocodiles/ erworben werden.

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