Crocodiles Home

In 125 Sekunden zerstob der Play-Off-Traum der Crocodiles

Der Traum vom 7. Viertelfinal-Spiel gegen die Harzer Falken und vom Einzug ins Halbfinale der Play-Offs in der Eishockey-Oberliga Nord hat sich für die Crocodiles Hamburg nicht erfüllt: Mit einer 5:9 (3:6,1:1,1:2)-Niederlage im 6. Spiel gegen das Team aus Braunlage verabschiedeten sich die Hamburger am Dienstag mit stolz erhobenem Haupt aus der Saison. Die Falken gewannen diese Serie mit 4:2 Siegen.

Trotz aller Enttäuschung herrschte im Lager der Farmsener aber dennoch auch große Zufriedenheit nach dem Erreichen des 5. Platzes in der Endabrechnung: "Das ist die beste Platzierung der Crocodiles seit 15 Jahren, ein wunderbarer Abschluss der Saison", freute sich Crocodiles-Sprecher Nils Abraham. Auch aus Braunlage erhielten die Crocos viel Lob. "Diese Serie war Werbung für das Eishockey. Ein großes Kompliment an die Crocodiles. Sie haben mit teilweise 11 oder 12 Spielern in einer Riesenserie alles versucht, diese doch noch zu drehen", sagte Falken-Trainer Bernd Wohlmann, der nun mit seinem Team im Halbfinale gegen die Hannover Scorpions ran muss. Im 2. Halbfinale stehen sich die Hanniver Indians und die Rostock Piranhas gegenüber.

Das Abschneiden der Crocodiles ist umso höher zu bewerten, weil es im letzten Saison-Drittel mit einem Mini-Kader zustande kam. Auch im 6. Viertelfinale hatte der "Cult-Club" aus Farmsen wieder nur 14 Feldspieler parat. Mit Blank (Schulter) und Koubenski (Job) fehlten in der Abwehr die Stabilisatoren, zudem spielten Bruns mit gebrochener Rippe, Michalek mit einer leichten Gehirnerschütterung und Bartanus mit Grippe, um dem Team zu helfen. Um im 6. Spiel innerhalb von nur 12 Tagen eine personelle Alternative zu haben, kam so auch noch der frühere Bremer Regionalliga-Spieler Kerkau zu seinem 2. Einsatz im Croco-Trikot.

Crocodiles-Trainer Sven Gösch wusste daher auch nicht so recht, ob er sich freuen oder traurig sein sollte. "Die Saison mit dieser tollen Truppe hat mir super-viel Spaß gemacht. Aber andererseits bin ich mega-enttäuscht, weil wir bittere 3 Minuten total gepennt haben vom 2:2 zum 2:6. Sonst hätten wir eine gute Chance gehabt, doch noch ins Halbfinale zu kommen. Aber wenn man alle Spiele zusammen nimmt, dann waren die Falken eben doch einen kleinen Tick besser und sind verdient ins Halbfinale eingezogen", sagte Gösch.

Viertelfinale Harzer Falken - Crocodiles Hamburg:: 5:2, 1:4, 5:2, 2:7, 7:1, 9:5 - Endstand der Serie: 4:2 für die Falken


Die weiteren Play-Off-Termine::

Halbfinals:
Hannover Indians - Rostock Piranhas
Hannover Scorpions - Harzer Falken

Halbfinal-Termine (Best-of-5): 8.3., 10.3. 13.3., 15.3., 17.3.
Endspiel-Termine (Best-of-3): 20.3., 22.3., 24.3.

UNSERE SPONSOREN

Hapag-Lloyd RockAntenne Hamburg BKK Mobil Oil Becks Autohaus C.Thomsen wilhelm.tel Petschallies System Boden Nord Transhanseatic Malteser-Hamburg Parkcon Dat Backhus Steffen Leist stucke Group Sparkasse Holstein Günter Püstow - Strassenbau Schmidt-Peil - Bestattungsinstitut Sachverständiger Christian Saleh Garten- und Landschaftsbau Merten EKT Farmsen Hermann Jürgensen Bürobedarf Bauschutz GmbH & Co. KG Sport & Spa Sport & Spa Sprungraum Hamburg HANS.eatische DACH.technick (Streetcon) Elite Hamburg ixxconsult GmbH Power Golf Lounge Hamburger Glasbau + Technik GmbH Minx Thomas Porstmann - DJ & Veranstaltungsservice create sports CCM - Made of Hockey