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Hoher Heimsieg für die Crocodiles

In einem hitzigen Duell mit 68 Strafminuten setzten sich die Hausherren mit 8:2 durch

Die Crocodiles Hamburg haben am Sonntagnachmittag im Eisland Farmsen mit 8:2 (3:2/3:0/2:0) gegen die ECC Preussen Berlin gewonnen. Vor 1608 Zuschauern legten die Gastgeber einen holperigen Start hin. Die Gäste störten früh im Spielaufbau, setzten die Crocodiles unter Druck und erzwangen damit Fehlpässe. Die Taktik ging auf – Josh Rabbani fing einen Pass der Hamburger vor der blauen Linie ab, spielte quer auf Daniel Volynec, der wiederum Justin Ludwig vor dem Gehäuse von Kai Kristian bediente. Dessen Schuss fand eine Lücke zwischen Stockhand und Schiene und trudelte über die Linie (10.). Doch der Jubel blieb den Berlinern im Halse stecken. Nur 17 Sekunden später startete Josh Mitchell im eigenen Drittel ein Solo, tanzte zwei Gegenspieler aus und versenkte die Scheibe zum 1:1 (10.). Nun waren die Crocodiles am Drücker. Mit größter Mühe überstanden die Preussen noch eine Unterzahl, dann allerdings war André Gerartz aus spitzem Winkel zur Stelle und veredelte das Zuspiel von Josh Mitchell zum 2:1 (14.). Der Stürmer, der schon am Freitag gegen die Harzer Falken mit vier Treffern glänzen konnte, legte zwei Minuten später nach. Brad McGowan spielte die Scheibe von hinter dem Tor auf den im Slot sträflich allein gelassenen Gerartz, der den Puck mit dem Schlittschuh mitnahm und mit der Rückhand im Tor von Olafr Schmidt unterbrachte (16.). Kurz vor der Drittelpause verkürzte Julian van Lijden zwar auf 3:2 (19.), die Führung nahmen die Hausherren dennoch mit in die Kabine.

Aus ebenjener kamen die Crocodiles mit Schwung zurück: In Überzahl spielte Brad McGowan auf Fabian Calovi, der den Puck direkt auf Moritz Israel weiterleitete. Dessen Schuss parierte Schmidt mit der Stockhand. Doch die Scheibe flog zu André Gerartz, der sie aus der Luft fing und anschließend zum 4:2 im Gehäuse unterbrachte (22.). Kurz darauf geriet der dreifache Torschütze mit Berlins Chritopher Lijdsman aneinander und musste für insgesamt 16 Minuten auf die Strafbank. Die Tor-Gala nahm trotz der Abwesenheit des Stürmers seinen Lauf. In der 33. Minute erhöhte Tobias Bruns auf 5:2 und zog damit wieder mit Brad McGowan gleich, der mit seinem Treffer am Freitag zum Rekord-Torschützen der Crocodiles avancierte. In der letzten Minute des Mitteldrittels reichte Anton Zimmer mit seinem sehenswerten Treffer eine Bewerbung für das Tor des Monats ein. Mit einem angetäuschten Schuss ließ er Verteidiger und Torwart aussteigen, umkurvte letzteren und baute die Führung auf 6:2 aus.

Im letzten Spielabschnitt konnte Leo Prüßner nach einem Zuspiel von Daniel Reichert auf 7:2 erhöhen. Der hohe Rückstand führte bei den Gästen zu Frust und einer rabiaten Spielweise, die vom Schiedsrichtergespann nicht unterbunden wurde. So kam es, wie es in dieser von Verletzungspech geprägten Saison kommen musste: Ludwig Synowiec musste nach einem Check verletzungsbedingt vom Eis. Untersuchungen werden im Laufe der Woche zeigen, ob und wie lange der Verteidiger ausfällt. Doch die Crocodiles ließen sich nicht beirren, allen voran Brad McGowan, der in Unterzahl zum 8:2 traf und wieder alleiniger Torschützenkönig der Crocodiles ist (58.).

„Mein kleiner Kader hat heute gut gespielt und gekämpft. Ich denke, wir haben verdient gewonnen, auch in der Höhe. Ich freue mich, dass sie mit Leidenschaft die letzten Spiele der Saison angehen“, sagte Trainer Herbert Hohenberger. Ein Sonderlob bekam André Gerartz, der nach seinem Viererpack am Freitag gleich noch einen Hattrick folgen ließ. „Es freut mich für ihn. Es ist ja nicht so, dass ihm die Tore geschenkt werden, da arbeitet André ja auch für. Er hat im Moment einen Lauf.“

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