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Crocodiles unterliegen knapp dem Herner EV

Nach schwachem Start kämpften sich die Hamburger zurück ins Spiel, konnten die Partie aber nicht mehr drehen.

Die Crocodiles Hamburg haben am Freitagabend ihr Heimspiel gegen den Herner EV mit 3:4 verloren (0:3/1:1/2:0). Die Gastgeber legten vor 1573 Zuschauern einen krachenden Fehlstart hin: Nach Treffern von Lois Spitzner (6.), Sebastian Eickmann (8.) und Aaron McLeod (15.) gingen die Herner mit drei Toren Vorsprung in die erste Drittelpause. Zu viel Abstand zum Gegner, kein Körperspiel, Schusswege des Gegners wurden nicht zugestellt, Unordnung in der Defensive – das Publikum hatte allen Grund zur Annahme, an diesem Abend wirklich einen schwarzen Freitag im Eisland Farmsen erleben zu müssen. Auch das zweite Drittel begann rabenschwarz für die Hamburger – Bradley Snetsinger erhöhte in der 23. Spielminute auf 0:4. Lucas di Berardo, der kurzfristig Kai Kristian (Infekt) im Tor der Crocodiles ersetzen musste, war es zu verdanken, dass die Gäste nicht noch weitere Tore erzielten. „Am Anfang war Lucas noch etwas unsicher, da fehlt einfach die Spielpraxis. Im zweiten und dritten Drittel hat er uns dann aber im Spiel gehalten“, lobte Trainer Herbert Hohenberger. Die Crocodiles erwachten schließlich doch noch aus ihrem Tiefschlaf. Eine Einzelaktion von Anton Zimmer, der mit einer Gehirnerschütterung lange ausfiel, brachte einen Funken Hoffnung. Die Nummer 17 zog aus der linken Ecke vor das Tor und versenkte per Rückhand in das rechte, untere Eck (38.). Mit dem Spielstand von 1:4 ging es in die Kabine, wo Hohenberger offensichtlich die richtigen Worte fand.

Der letzte Spielabschnitt war an Spannung kaum zu überbieten: Die Gastgeber legten plötzlich los, spielten zusammen und drängten Herne immer mehr in deren Verteidigungszone. Auch das Körperspiel nahm zu, brachte allerdings auch einen Rückschlag ein. Als Kapitän Christoph Schubert in der 44. Spielminute nach einem Bandencheck mit einer Matchstrafe belegt wurde, schien jede Hoffnung verloren. Stattdessen überstanden die Crocodiles die fünfminütige Unterzahl und kamen immer mehr in Fahrt. Durch Moritz Israel (52.), der einen Schuss von Norman Martens abfälschte, und erneut Anton Zimmer (54.), der dem Gegner den Puck abluchste und den Torwart mit einem Schuss über die Schulter überwand, schien ein Erfolg nicht mehr unmöglich. Die Hamburger setzten Herne im Angriffsdrittel fest, feuerten reihenweise Schüsse auf das Tor, konnten den Ausgleich aber nicht mehr erzielen.

„Ich kann nicht verstehen, warum wir bei einem so wichtigen Spiel einen so schwachen Start hinlegen. Die Motivation muss da sein, die Hütte brennt, die Fans peitschen uns nach vorn. Und dann präsentieren wir uns so. Ich bin nur froh, dass wir das Spiel mit einem starken letzten Drittel beendet haben“, sagte Trainer Herbert Hohenberger nach der Partie.

Am Sonntag spielen die Krokodile bei den Piranhas in Rostock. Trainer Hohenberger muss nun wieder seine Reihen umstellen, da Christoph Schubert (Sperre), Gianluca Balla (Schulter), Lukas Gärtner (Nacken), Kai Kristian (Infekt) und Tobias Bruns (Muskelbündelriss) nicht zur Verfügung stehen.

 

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