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Crocodiles unterliegen Erfurt

Die Crocodiles Hamburg haben das zweite Spiel des Wochenendes mit 4:6 (2:1/1:2/1:3) gegen die BlackDragons Erfurt verloren.

Vor 1.119 Zuschauern legten die Hausherren einen Traumstart hin: Nur 25 Sekunden waren gespielt, da spielte Josh Mitchell quer auf Brad McGowan, dessen Direktabnahme flach ins Gehäuse der Gäste einschlug. Die Crocodiles machten weiter Druck und zwangen die Erfurter zu Strafen. Das erste Powerplay blieb erfolglos, im nächsten Versuch klappte es dann besser. Wieder war es ein Pass quer durch das gegnerische Drittel von Mitchell und erneut versenkte Brad McGowan den Puck (12.). Es sah also gut aus für die Hamburger, doch die Thüringer hatten eben auch noch ein Wörtchen mitzureden. Und das quasi im direkten Gegenzug. Reto Schüpping fand Michal Vazan völlig freistehend im Slot, der Slowake die Lücke bei Kai Kristian (13.). Der Anschlusstreffer brachte die, bis dahin, souverän agierenden Krokodile ins Schlingern, die ihre Führung allerdings bis in die Pause retten konnten.

Zu Beginn des zweiten Drittels gab es von den BlackDragons ein „Geschenk“: Das Team kam zu spät aus der Kabine, Schiedsrichter Daniel Ratz sprach eine Zwei-Minuten-Strafe wegen Spielverzögerung aus. Doch die Crocodiles revanchierten sich. Statt im Powerplay die Führung auszubauen, wurde die Scheibe an der gegnerischen blauen Linie verloren. Den Konter veredelte erneut Michal Vazan mit dem Ausgleich. Gespielt waren da gerade mal 29 Sekunden im zweiten Abschnitt. Doch die Crocos bekamen die Kurve. Als sich Dominik Lascheit die Scheibe schnappte, seinen Gegenspieler mit einer guten Bewegung aus dem Spiel brachte und nur knapp an Gäste-Torwart Philip Lehr scheiterte, zeigte Verteidiger Ludwig Synowiec seine Offensiv-Qualitäten und versenkte den Nachschuss zur erneuten Führung für die Gastgeber. Die Erfurter gaben auch nach dem erneuten Rückschlag nicht einen Deut nach und erhöhten die Schussfrequenz. 9:15 Schüsse zählten die Statistiker am Ende des Drittels, und ein drittes Tor für die BlackDragons. Ausgerechnet ein Schuss von der Torlinie landete an Kristians Schulter und von dort im Netz der Krokodile. Das 3:3 durch Oliver Kämmerer in der 38. Minute. Ein verdientes Unentschieden zur Pause.

Im letzten Drittel drehten die Thüringer den Spieß um. Im Powerplay fand Michal Vazan den freistehenden Reto Schüpping vor dem Tor, der nur noch die Kelle zur Führung hinhalten musste (49.). Die Crocodiles bissen zurück und erzielten durch eine Direktabnahme von Aaron Reinig von der blauen Linie das 4:4 (52.), liefen aber kurz darauf in einen Konter, den Schüpping mit dem 4:5 vollendete (55.). Das letzte Aufbäumen der Hausherren trug keine Früchte, trotz einer Schussbilanz von 15:7 wollte der Puck nicht mehr über die Erfurter Torlinie. Als Trainer Jacek Plachta kurz vor Schluss Kai Kristian gegen einen sechsten Feldspieler tauschte, traf Felix Schümann das verwaiste Tor zum 4:6-Endstand (60.).

„Es gibt keine leichten Gegner in dieser Liga, das müssen wir kapieren. Wir haben zu viele individuelle Fehler gemacht, die Erfurt gnadenlos bestraft hat. Wir müssen am Mittwoch wieder mehr Scheiben zum Tor bringen. Das haben wir in Halle besser gemacht. Ich hoffe, die Jungs lernen daraus. Wir müssen 60 Minuten hart arbeiten“, so Trainer Jacek Plachta.

Patrick Saggau, der sich am Freitag im Spiel gegen die Saale Bulls eine Handverletzung zuzog, wird dem Team auch in den kommenden Wochen fehlen. Diagnose: Handgelenkbruch. „Ich hatte Glück im Unglück. Mein Handgelenk ist gebrochen, aber es ist ein sauberer Bruch und eine Operation dadurch nicht notwendig. Mein Arm hängt jetzt im Gips, was mich jetzt schon verrückt macht. Es ärgert mich natürlich, dass ich der Mannschaft jetzt erstmal nicht helfen kann. Aber wir haben eine sehr gute medizinische Betreuung, da bin ich in besten Händen und werde fit gehalten“, so der verletzte Routinier.

Am Mittwoch treten die Crocodiles Hamburg bei den Hannover Indians an, Freitag folgt das nächste Heimspiel gegen die Hannover Scorpions. Tickets gibt es online unter https://www.eventimsports.de/ols/crocodiles/ und an allen bekannten Vorverkaufsstellen.

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