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Crocodiles überzeugen trotz 2:4-Niederlage

Dominik Lascheit glänzt mit Doppelpack gegen die Kassel Huskies

Das lange Warten hat endlich ein Ende. Die Crocodiles Hamburg sind zurück auf dem Eis und begrüßten zum Auftakt der Vorbereitung auf die Oberligasaison die Kassel Huskies aus der DEL 2. Dabei zeigte sich das Team von Trainer Jacek Plachta bereits in guter Frühform. Nach einem über die gesamte Spielzeit überzeugenden Auftritt musste man sich nur mit 2:4 (1:3/0:0/1:1) geschlagen geben.

Von Beginn an versuchten die Hamburger vor 1268 Zuschauern neben einer konzentrierten Verteidigung auch offensiv Akzente zu setzen. Nach einer Strafe gegen die Huskies in der vierten Spielminute wurde es vor dem Tor von Huskies-Torwart Marcel Melichercik erstmals gefährlich, doch die Scheibe wollte nicht über die Torlinie. Besser machten es wenig später die Gäste. Nach exakt neun Minuten nahm sich Kassels neuer Stürmer Derek Dinger ein Herz und schlenzte den Puck von der blauen Linie direkt in den Winkel zur 1:0-Führung. Die Krokodile waren aber keineswegs geschockt und suchten schnell wieder den Weg in das Angriffsdrittel. Bei angezeigter Huskies-Strafzeit bekam Dominik Lascheit den Puck im Slot auf die Kelle und nagelte ihn per Direktabnahme in den Winkel. Das 1:1 sollte aber nicht lange Bestand haben. Nur 36 Sekunden später werte Kai Kristian den Puck nach vorne ab. Adriano Carciola schnappte sich den Rebound und bediente Matthew Neal, der keine Mühe hatte zur erneuten Gästeführung einzuschieben. Es sollte die letzte Ungenauigkeit von Kristian bleiben. Den Rest des Spiels zeigt sich die „Kaimauer“ schon wieder in bestechender Form. So war er auch beim 1:3 chancenlos als er von Matthew Neal kurz vor der Pause nach einer schönen Einzelleistung überwunden wurde.

Im zweiten Spielabschnitt waren die Crocodiles von Beginn an mutiger. Vor allem in den ersten zehn Minuten des zweiten Drittels hätte der Anschlusstreffer fallen können. Erst ab der Hälfte der Spielzeit kamen auch die Schlittenhunde wieder häufiger gefährlich in die Angriffszone. Kai Kristian war in dieser Phase des Spiels jedoch ein nicht zu überwindendes Hindernis. Nachdem die Crocos zum Ende des Drittels auch eine Überzahlsituation nicht nutzen konnten, ging es mit unverändertem Spielstand in die Kabinen.

In den ersten Minuten des letzten Drittels konnte sich zunächst kein Team entscheidend in Szene setzen. In der 49. Minute war es dann aber der Hamburger Oberligist, der eine Druckphase einleitete und sich endlich für seine Mühen belohnen konnte. Aus dem Gewühl heraus schnappte sich Dominik Lascheit den Puck und umkurvte den bereits am Boden liegenden Leon Hungerecker, der inzwischen das Tor der Huskies hütete (50. Spielminute). Doch wie bereits im ersten Drittel konnten die Nordhessen schnell zurückschlagen. Ein Schuss der Gäste wurde so unglücklich abgefälscht, dass die Scheibe hinter Kai Kristian ins Tor fiel. Eric Valentin durfte sich über den Treffer freuen. Der Stimmung im Eisland tat das aber keinen Abbruch. Beide Fanlager feierten gemeinsam das Spiel und sich selber. Erst in der 55. Minute konnte Coach Plachta seine Unterzahlformation testen. Patrick Saggau musste auf die Strafbank. Doch auch diese Situation hat sein Team schadlos überstanden. Kurz vor dem Ende hätte Förderlizenzspieler Jake Ustorf das Spiel noch einmal spannend machen können. Leider konnte Hungerecker seinen Alleingang parieren.

Somit blieb es beim 2:4. Dennoch wurden die Crocodiles mit tosendem Applaus vom Eis verabschiedet. Das Team zeigte sich zu diesem sehr frühen Zeitpunkt in einem läuferisch und konditionell guten Zustand. Auch körperlich hat man im Vergleich zur Vorsaison einen großen Schritt nach vorne gemacht. Defizite im spielerischen und taktischen Bereich, die nach nur wenigen Trainingseinheiten normal sind, wurden mit viel Einsatz und Laufbereitschaft wett gemacht. Auch die jungen Spieler aus der Lausitz fügten sich gut ein. Insgesamt ein Auftritt, der Lust auf mehr macht. Das sieht auch Jacek Plachta so: „Da waren viele positive Sachen. Wir haben den Kasselern gut Paroli geboten und uns Chancen erarbeitet. Der Wille war da. Für das erste Spiel war das ganz gut. Jetzt werden wir das Spiel analysieren und nächste Woche wieder hart arbeiten.“ Natürlich sind dem Coach auch die Schwächen nicht entgangen: „Wir werden die Woche in der Defensive arbeiten. Wir hatten ein paar Mal die Scheibe am Schläger und sie dann verloren. Das sind die Kleinigkeiten, mit denen wir zwei Tore kassiert haben. Außerdem werden wir an der Chancenverwertung arbeiten. Da muss mehr kommen.“

Ob das Training wirkt, können die Crocodiles auf Ihrem Roadtrip nach Bayern prüfen. Am Freitag trifft man um 20 Uhr auf die Eisbären Regensburg und am Sonntag um 17:30 Uhr auf den EV Landshut. Beide Teams standen in der vergangenen Saison in den Oberliga-Playoffs. Die Duelle im Süden der Republik werden auf Sprade.tv gestreamt. (mas)

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