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Crocodiles schlagen starke Piranhas 5:4 OT (1:1/1:3/2:0/1:0)

Nach einem 1:4-Rückstand erkämpfte sich die Mannschaft am Ende noch den Overime-Sieg.

Das war wieder ein Eishockey-Krimi im Eisland Farmsen! Die Crocodiles drehten ein schon verloren geglaubtes Spiel und wandelten einen 1:4 Rückstand noch in einen Sieg um. Auch wenn man eine Vielzahl von Chancen ausließ und auch spielerisch noch nicht alles klappte, die Moral der Elb-Krokodile war wieder einmal der Schlüssel zum Sieg. So konnten Mannschaft und die begeisterten Fans nach dem Spiel wieder einmal gemeinsam feiern.

Ken Latta, der Trainer der Rostocker, war in der Pressekonferenz dann auch entsprechend enttäuscht, bei einem 3-Tore-Vorsprung am Ende nur mit einem Punkt nach Hause fahren zu müssen. Trotzdem muss man dem Team von der Ostsee eine starke Leistung attestieren, insbesondere das aggressive Fore-Checking schmeckte den Crocodiles lange nicht. Coco-Dompteur Hohenberger freute sich hingegen über die tolle Moral/Einstellung seines Teams, obwohl mit Tillert, Mitchell und Zuravlev wichtige Spieler fehlten.

Das Spiel fing für die Crocodiles nicht gut an. Bereits nach gespielten 1:23 musste Lukas Gärtner für 2 Minuten in die Kühlbox. Dies sollte dann aber auch die einzige Strafe in dem fairen Spiel für die Hamburger bleiben. Die Strafzeit konnten die Rostocker allerdings nicht nutzen. Nur kurz nach der überstandenen Strafzeit trug die erste Reihe der Crocodiles einen schnellen Angriff vor, den André Gerartz problemlos abschließen konnte, 1:0 (15:42) Gerartz. Den Ausgleich konnte Kurka (7:55) erzielen, als die Crocodiles mehrfach den Puck nicht aus dem eigenen Drittel spielen konnten - unnötig. Rostock blieb jederzeit gefährlich und spielte schnell und schnörkellos, sodass sich Croco-Goalie Di Berado mehrfach auszeichnen musste. Kurz vor Drittelende wird McGowan im letzten Augenblick gestört - McGowan im Tor, der Puck aber nicht. Eine Strafe wurde nicht ausgesprochen. So ging es mit einem gerechten Unentschieden in die erste Pause.

Zum zweiten Drittel kamen die Crocodiles deutlich bissiger auf das Eis und hatten in den ersten Minuten zahlreiche Chancen, zielten aber entweder knapp daneben oder scheiterten am sehr starken Piranha-Goalie Magg. So kam die Rostocker Führung dann auch etwas überraschend, 1:2 (15:15) Spister, der Di Berado mit einem platzierten Schuss genau ins Dreieck überwinden konnte. Die Crocodiles antworteten mit wütenden Angriffen und auch die Fans gaben nun noch mehr Gas. Aus dem Nichts dann das 1:3 für Rostock, Spister (9:16). Di Berado flutsche der Puck über die Fanghand, allerdings war ihm die Sicht durch Marek etwas versperrt. 1:30 Minuten später dann das vierte Rostocker Tor. Dörner zog von der blauen Linie ab, der Puck schlägt im Winkel ein (7:58). Unglaubliche Blicke auf den Zuschauerrängen. Coach Hohenberger wechselte Kai Kristian für den unglücklich agierenden Di Berado ein. Die Crocodiles ließen die Köpfe aber nicht hängen, nur 45 Sekunden später fälscht Zimmer einen Schuss von Martens zum wichtigen Anschlusstreffer ab, 2:4 (7:13) Zimmer. 1:56 vor Drittelende muss dann der Neu-Rostocker Blank für 2 Minuten auf die Strafbank. Leider konnten die Hamburger dieses Überzahlspiel nicht nutzen. Mit einem 2:4 ging es in die letzte Pause.

Im letzten Drittel setzen die Crocodiles ihre Aufholjagd fort. Israel, Stambolidis und McGowan scheitern jeweils knapp. Die Uhr zeigt 9:38 an als Brad McGowan sein erstes Liga-Tor schießt, 3:4, unbeschreiblicher Jubel in der Halle - geht da doch noch etwas? Ja, es geht noch was, und zwar genau 1 Minute und 24 Sekunden später. Martens spielt einen tollen Pass auf den an der blauen Linie startenden McGowan, der bleibt cool und lässt Goalie Magg keine Chance, 4:4 (8:14). Danach brennt es minutenlang lichterloh im Rostocker Drittel, aber der Puck will einfach nicht rein. So geht es mit 4:4 nach 60 Minuten in die Verlängerung. 5 Minuten 3 gegen 3. Für die Hamburger schickt Coach Hohenberger Schubert, Gerartz und McGowan auf das Eis. Der Rostocker Teljukin verliert im Croco-Drittel den Puck an Gerartz und kann diesem dann nicht folgen. Cool tanzt er den Rostocker Goalie aus und trifft zum entscheidenden 5:4 nach 34 Sekunden in der Overtime. Ein glücklicher, aber nicht unverdienter Sieg gegen unerwartet starke Rostocker.

Statistik: CHH vs Rostocker Piranhas 5:4 OT (1:1/1:3/2:0/1:0), Zuschauer: 1.635

1.Drittel:
1:0 Gerartz
1:1 Kurka

2.Drittel:
1:2 Spister
1:3 Heyter
1:4 Dörner
2:4 Zimmer

3.Drittel:
3:4 McGowan
4:4 McGowan

Overtime:
5:4 Gerartz

Weitere Ergebnisse vom 3. Spieltag:

Preussen Berlin - Hannover Indians 4:2 Hannover Scorpions - Herner EV 2:3 Essen - Leipzig 2:3 Halle - Tilburg 2:8 Erfurt - Harz 6:0 Timmendorf - Duisburg 1:5

Am Sonntag fahren die Männer von Herbert Hohenberger dann nach Herne, um den souveränen Hauptrunden-Meister der letzten Saison zu ärgern. Die nächste Beisszeit im Eisland Farmsen findet dann am Sonntag, dem 15.10. um 16:00 Uhr statt, wenn das Überraschungsteam aus Leipzig zu Gast sein wird. Karten für diesen Kracher gibt es online bei EVENTIM, im Vereinshaus oder an der Abendkasse. (geh)

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