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Crocodiles schlagen Herne in Overtime

Rückkehrer Patrick Saggau sicherte seiner Mannschaft den Zusatzpunkt

Die Crocodiles Hamburg haben am Freitagabend das Heimspiel gegen den Herner EV mit 5:4 (1:2/2:0/1:2/1:0) in Overtime gewonnen. Nach einer zweiwöchigen Pause ging es im Eisland Farmsen endlich wieder zur Sache. Wie sich in den ersten Minuten herausstellte, hatte die Mannschaft von Trainer Jacek Plachta zu Beginn noch etwas Sand im Getriebe. Viele Fehlpässe und leichtfertige Puckverluste prägten das Spiel der Gastgeber, die sich dennoch eine Führung erspielen konnten. In Überzahl versenkte Dominik Lascheit die Scheibe im zweiten Versuch zum 1:0 (4.). Doch der dünne Vorsprung hatte nicht lange Bestand. Vor 1612 zeigte Niklas Zoschke eine starke Leistung im Tor der Crocodiles, doch beim abgefälschten Schuss von Marcus Marsall (15.) und dem Abschluss von Darren Mieszkowski (20.) war der Torwart chancenlos. So ging es für die Hausherren mit einem Rückstand in die Kabine.

Die Antwort der Crocodiles ließ zu Beginn des zweiten Drittels allerdings nicht lange auf sich warten. In seinem ersten Spiel nach siebenwöchiger Verletzungspause traf Patrick Saggau per Nachschuss zum 2:2 (21.). Als die Gäste sich vermehrt zu Strafen hinreißen ließen, legte Brad McGowan in Überzahl nach und holte die Führung zurück (37.). Der Frust der Herner spiegelte sich in weiteren Strafen und einem üblen Check von Michel Ackers wieder, der sich anschließend mit einer Spieldauer-Disziplinarstrafe in die Kabine verabschieden musste und seiner Mannschaft eine fünfminütige Unterzahl bescherte.

Die Drittelübergreifende Überzahlsituation blieb ungenutzt, doch die Crocodiles bauten ihre Führung wenig später dennoch weiter aus. Mit einem satten Schlagschuss markierte Dominik Lascheit seinen zweiten Treffer an diesem Abend (47.). Die Führung gab den Gastgebern allerdings nicht die erhoffte Sicherheit. Stattdessen wurde die Mannschaft immer defensiver und gab den Hernern so die Gelegenheit, noch einen ordentlichen Schlussspurt hinzulegen. In einer dramatischen Schlussphase verkürzte Marcus Marsall zunächst auf 4:3 (57.), bevor Dennis Thielsch auch noch den Ausgleich erzielte (59.). Es ging also in die Overtime. Die besseren Chancen auf den zusätzlichen Punkt rechneten sich wohl die im Aufwind befindlichen Gäste, doch Patrick Saggau machte den Nordrhein-Westfalen einen Strich durch die Rechnung. Im Alleingang scheiterte der 34-Jährige zunächst an Hernes Lukas Schaffrath, den Abpraller verwandelte er allerdings sicher zum 5:4 (62.) und avancierte damit zum Matchwinner.

„Ich wollte erstmal nur unfallfrei durch das Spiel kommen. Dass es jetzt so gut gelaufen ist, ist schön. Umso besser natürlich, dass wir noch gewonnen haben. Am Ende wurde es ja doch noch eng. Wir hätten auch drei Punkte verdient gehabt, aber zum Schluss haben wir das Spielen ein bisschen eingestellt und uns nur noch hinten reingestellt. Das ist gegen eine Mannschaft wie Herne natürlich schwierig“, sagte Siegtorschütze Patrick Saggau.

Am Sonntag geht es für die Mannschaft in Leipzig weiter. Die Icefighters rangieren auf dem fünften Tabellenplatz und starten erst gegen die Crocodiles aus der Pause.

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