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Crocodiles gewinnen in Berlin mit 3:5 (1:3/0:1/2:1)

Die Crocodiles Hamburg konnten in der Hauptstadt ihr Auswärtsspiel gegen die Preussen Berlin mit 3:5 gewinnen.

Trainer Herbert Hohenberger konnte sich vor der Partie über zwei Rückkehrer freuen: Aus dem Krankenlager meldeten sich Brad McGowan und Stefan Tillert wieder fit. Das hatte zur Folge, dass der Coach die Reihen ordentlich durchwürfeln musste. McGowan rutschte zurück in die erste Reihe, Thomas Zuravlev, in die zweite Reihe, Daniel Reichert dafür in die dritte Reihe. Zudem musste Fabian Calovi, der zuletzt als Verteidiger gespielt hatte, den angeschlagenen Gianluca Balla ersetzen und füllte die Lücke auf der Mittelstürmerposition in der zweiten Reihe.

Die neuen, noch nicht eingespielten Reihen hatten keinen negativen Einfluss auf das Spiel der Crocodiles. Gerade der Sturm um Brad McGowan strahlte von Beginn an eine akute Torgefahr aus. So verwunderte es nicht, dass es nach nur knapp vier Minuten schon im Berliner Kasten klingelte: André Gerartz eroberte im eigenen Drittel die Scheibe und schickte Josh Mitchell mit einem langen Pass. Der Kanadier sah den mitgelaufenen Tim Marek, dessen Schuss sich einen Weg unter der Fanghand des Torhüters hindurch in die Maschen bahnte. Ein guter Start für die Mannschaft um Kapitän Christoph Schubert. Beflügelt durch den frühen Führungstreffer setzte das Team nach, kam immer wieder gefährlich vor das Gehäuse der Preussen. Diese ließen sich schließlich zu Strafen hinreißen; kurz nacheinander nahmen Josh Rabbani und Julian van Lijden auf der Strafbank Platz und bescherten den Krokodilen eine doppelte Überzahl. Doch die Berliner verteidigten gut, liefen immer wieder in die Passwege. Richtig festbeißen konnten sich die Crocodiles dadurch im gegnerischen Drittel nicht. So überstanden die Preussen die doppelte Unterzahl, mussten aber, bevor van Lijden sein Team wieder komplettieren konnte, das 0:2 in einfacher Unterzahl schlucken. Daniel Reichert hatte sich vor das Tor geschlichen, wurde von André Gerartz bedient und versenkte (11.). In der 16. Minute kam dann schließlich der Moment des wiedergenesenen Kanadiers: Preussen-Goalie Philipp Lücke konnte einen Schuss parieren, die Scheibe aber nicht festhalten. Der Puck landete bei McGowan, der sich eine solche Gelegenheit nicht nehmen lässt – 0:3 (17.). Mit dieser komfortablen Führung im Rücken sollte es in die Kabine gehen, doch kurz vor der Pause verkürzte Berlins Marvin Krüger in Überzahl noch zum 3:1.

In den ersten sieben Minuten des zweiten Drittels sahen die 425 Zuschauer ein Spiel auf Augenhöhe – scheinbar durch die Führung ließ bei den Hamburgern die Konzentration nach. Die Mannschaft fing sich allerdings und erzielte, erneut durch Brad McGowan, in Überzahl das 1:4 (33.). Zum ersten Mal in dieser Saison sahen die vielen mitgereisten Fans wieder das für die Vorsaison typische, glänzende Zusammenspiel der kanadischen Freunde. Josh Mitchell behielt auf dem linken Flügel die Übersicht und wartete, bis McGowan die Lücke in der Abwehr fand. Dessen Direktabnahme schlug unhaltbar im rechten Knick ein. Mit dieser Führung ging es in die Pause.

Im letzten Spielabschnitt prägten Fouls das Spiel. 24 Strafminuten für die Crocodiles standen acht Strafminuten der Berliner gegenüber. Die Preussen nutzten die vielen Überzahlsituationen und verkürzten in der 45. Minute durch Josh Rabbani auf 2:4. André Gerartz‘ Überzahltreffer in der 50. Minute sorgte nur für eine kurze Entspannung, da keine zwei Minuten später Philipp Grunwald zum 3:5 traf. Trotz einer spannenden Schlussphase mit zahlreichen Chancen blieb es bei diesem Spielstand.

„Wir waren am Ende etwas zu undiszipliniert und haben uns zu viele Strafen eingehandelt. Dadurch haben wir die Berliner wieder ins Spiel kommen lassen. Zum Schluss hin war es ein Arbeitssieg, aber vielleicht brauchen wir solche dreckigen Siege auch, um wieder zurück in die richtige Spur zu kommen“, sagte Herbert Hohenberger nach dem Spiel.

Den Crocodiles bleibt nicht viel Zeit zum Regenieren. Morgen steht bereits die Begegnung mit den Saale Bulls aus Halle an. Im Eisland Farmsen wird dann ab 18.00 Uhr eine große Halloween-Party gefeiert: Verkleidete Fans bekommen einen ermäßigten Eintritt, die drei besten Kostüme werden mit einem Trikot, einem Schal und einer Cap belohnt.

Tickets für das Spiel gibt es online unter https://www.eventimsports.de/ols/crocodiles/ und an der Abendkasse.

 

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