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Crocodiles bleiben auch im Harz ungeschlagen

Die Siegesserie von Trainer Herbert Hohenberger setzt sich auch im Harz fort.

Am Freitagabend haben die Crocodiles Hamburg ihren sechsten Sieg im sechsten Spiel eingefahren. Dabei waren die Vorzeichen nicht gut: Ohne Fabian Calovi, Christos Stambolidis, Stefan Tillert, Thomas Zuravlev, Kai Kristian und Josh Mitchell trat die Mannschaft die Reise in den Harz an. Nach 38 Sekunden zeigten die Crocodiles allerdings, dass in dieser Saison dank eines breiten Kaders auch zahlreiche Ausfälle kompensiert werden können. Ein langer Pass von Moritz Israel landet bei André Gerartz an der gegnerischen blauen Linie, der direkt auf Brad McGowan weiterleitet. Der Kanadier vollendet sehenswert zum 0:1. Es folgte ein wilder Ansturm der Krokodile, der in der 12. Minute durch einen gezielten Schuss von Semjon Bär im 0:2 mündete. Die Mannschaft um Christoph Schubert ließ nicht locker, sodass sich Nick Pitsikoulis auf Seiten der Falken schließlich nur noch mit einem Foul zu helfen wusste. Die Strafbank durfte der Spieler aber schon nach einer knappen Minute wieder verlassen – Anton Zimmer setzt nach einem Schuss von Verteidiger Lukas Gärtner nach und verwandelt zum 0:3. Ein Schock für die Falken, auf den nur 13 Sekunden später gleich der nächste folgte. Christoph Schubert sieht den freistehenden McGowan, der wie gewohnt die Ruhe bewahrt, den Torwart mit einer Körpertäuschung aus dem Spiel nimmt und eiskalt verwandelt. Bevor es in die Kabine ging, steuerte André Gerartz noch den vorentscheidenden Treffer zum 0:5 bei.

„Wir haben einen sehr guten Start hingelegt. Es ist dann natürlich schwer, die Konzentration zu halten“, sagte Trainer Herbert Hohenberger und behielt recht. Im zweiten Durchgang schaltete das Team einen Gang runter und musste prompt den Anschlusstreffer durch Tim Lucca Krüger hinnehmen. Im Anschluss fing sich das Team wieder und eroberte die Kontrolle über die Partie zurück. Da die Crocodiles im zweiten Spielabschnitt allerdings torlos blieben, ging das Drittel an die Gastgeber. Herbert Hohenberger konnte damit leben: „Das Spiel war ja schon entschieden. So konnten wir ohne Druck an unserem System arbeiten.“

Im letzten Drittel legte die Mannschaft noch einen kleinen Schlussspurt hin. Moritz Israel und Tobias Bruns stellten mit ihren Treffern den Endstand von 1:7 her.

Neben dem klaren Sieg kann sich Hohenberger auch über eine positive Entwicklung der Mannschaft freuen. Das durch Verletzungspech dezimierte Team verteilte die Verantwortung auf viele Schultern – die sieben Treffer wurden von 6 unterschiedlichen Torschützen erzielt. „Es ist gut zu wissen, dass alle Reihen in diesem Jahr Gefahr vor dem Tor aufbauen können. Heute konnten einige Spieler Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben sammeln“, lobte André Gerartz seine Teamkameraden.

Als besonders faire Verlierer präsentierten sich die Fans der Gastgeber. Mit lauten „Schuby“-Rufen wurde die sportliche Leistung des Kapitäns von den Falken-Fans nach Spielende gefeiert. Das hat wohl auch ein Christoph Schubert noch nicht erlebt.

Am Sonntag folgt das Rückspiel gegen die Harzer Falken im heimischen Eisland Farmsen. Spielbeginn ist um 16.00 Uhr.

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