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Bittere Niederlage gegen die Füchse Duisburg

Die Gäste konnten das Spiel im letzten Drittel drehen und gewannen mit 3:5

Die Vorzeichen standen gut vor der Partie gegen die Duisburger: Während die Crocodiles am Freitag mit einem 7:1- Sieg bei den Harzer Falken aus der Länderspielpause kamen, unterlagen die Gäste vor eigener Kulisse den Moskitos Essen mit 4:6. Dass die Derby-Niederlage Duisburg nicht nachhaltig zugesetzt hat, wurde aber relativ schnell deutlich. Die ersten Minuten der Partie gehörten optisch den Gästen aus NRW, die ihre leichte Überlegenheit allerdings nicht wirklich bis vor das Gehäuse von Kai Kristian bringen konnten. Als Duisburgs Jari Neugebauer sich in der 10. Spielminute auf die Strafbank verabschiedete, wendete sich das Blatt. Die Krokodile schnürten die Füchse im eigenen Drittel ein, offenbarten allerdings Schwächen im Abschluss. So blieben Schüsse und Nachschüsse leichte Aufgaben für Gäste-Torwart Christoph Mathis. Einen Torerfolg konnten die Crocodiles in der Überzahl nicht verzeichnen, nahmen allerdings Sicherheit mit und übten in der Folge gehörig Druck aus. Die Duisburger griffen zu Mitteln, die Schiedsrichter Daniel Ratz als nicht regelkonform erachtete, und wurden in kurzen Abständen auf die Strafbank verwiesen. Den Beweis, dass die Crocodiles in Überzahl zu den gefährlichsten Mannschaften der Liga gehören, blieben die Gastgeber allerdings schuldig. Über acht Minuten Powerplay blieben ungenutzt, beide Mannschaften gingen torlos in die Pause. „Das Überzahlspiel muss im ersten Drittel effektiver sein. Da hätten wir ein oder zwei Tore schießen müssen. So eine Führung hätte uns vielleicht hinten raus auch enorm geholfen“, sagte Trainer Herbert Hohenberger.

Diese Effektivität zeigten schließlich die Gäste: Nach vergebenen Chancen von Brad McGowan, Christoph Schubert, Tim Marek und Josh Mitchell klingelte es in Unterzahl plötzlich im eigenen Kasten. Lars Grözinger wurde zu viel Platz gegeben, den der Duisburger zu einem verdeckten Schuss in das Tor von Kai Kristian nutzte (27.). Doch die Crocodiles hatten die passende Antwort parat. Als Robin Slanina seiner Mannschaft nach einem Foul an Daniel Reichert eine Unterzahl bescherte, traf Brad McGowan per Nachschuss zum Ausgleich (29.). Doch während die Tore bislang wie vernagelt schienen, ging es nun Schlag auf Schlag. Der Jubel über den Treffer des Kanadiers war kaum verhallt, da traf Sam Verelst aus spitzem Winkel über die Schulter von Kai Kristian zur erneuten Führung (29.). Doch dieses Mal waren es die Füchse, deren Freude nach kurzer Zeit abrupt endete. Thomas Zuravlev wurde von Daniel Reichert geschickt, allein auf das Tor laufend zu Fall gebracht und bekam einen Penalty zugesprochen. Der Deutschrusse blieb eiskalt, ließ Christoph Mathis mit einer Körpertäuschung aussteigen und verwandelte mit der Rückhand sehenswert zum erneuten Ausgleich (33.). Die Crocodiles blieben am Drücker und erspielten sich endlich die verdiente Führung. Christoph Schubert spielte die Scheibe in Überzahl auf Ex-Duisburger Norman Martens, der mit seinem Direktschuss das 3:2 markierte (35.).

Im letzten Drittel galt es, die Führung über die Zeit zu bringen. Das erwies sich schwerer als gedacht. Die Duisburger kamen mit viel Tempo aus der Pause und zwei individuelle Fehler später war das Spiel wieder gedreht. Raphael Joly (46.) und erneut Lars Grözinger (48.) brachten die Gäste brachten die Gäste wieder in Front. Als Trainer Herbert Hohenberger seinen Torwart für einen sechsten Feldspieler opferte, machte Marius Nägele mit seinem Treffer ins leere Hamburger Tor den Sack zu (60.).

„Die Niederlage schmerzt sehr, gerade weil wir auf Augenhöhe oder sogar besser gespielt haben. Wir hätten die zahlreichen Überzahlsituationen besser nutzen müssen, das ist uns nicht gelungen. Am Ende kosten uns dann zwei individuelle Fehler die Punkte. So ist nun mal Mannschaftssport“, sagte Hohenberger nach dem Spiel.

Nun hat die Mannschaft eine Woche Zeit, sich auf das nächste Heimspiel am kommenden Freitag gegen den Herner EV vorzubereiten. Tickets für die Partie gibt es online unter https://www.eventimsports.de/ols/crocodiles/ und an den bekannten Vorverkaufsstellen.

 

 

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