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Tollhaus Eisland feiert 8:4 (2:1/4:2/2:1) Sieg der Crocodiles...

Zweites Heimspiel und zum zweiten Mal ausverkauft! 1.955 Zuschauer wollten die Crocodiles gegen den Hauptstadtclub sehen und sie sollten ihr Kommen nicht bereuen, denn sie bekamen eine spektakuläres Spiel zu sehen. Nicht immer hochklassig, aber enorm kämpferisch und spannend.

In der ersten Hälfte des ersten Drittels waren die Crocodiles zwar spielerisch leicht überlegen, aber es konnten nur zwei, drei nennenswerte Chancen erarbeitet werden. In der zwölften Minute dann aus heiterem Himmel das 0:1 für Berlin, die mit sechs Feldspielern eine gegen die Crocodiles angezeigte Strafe nutzen konnten. Nun konnte man sehen, dass die hohe Niederlage am Freitag in Essen doch Spuren hinterlassen hatte, denn die Crocodiles verloren nun komplett den Faden und kamen teilweise kaum aus dem eigenen Drittel. Als die meisten Zuschauer schon froh waren, dass es mit nur einem Tor Rückstand in die Pause gehen würde, schlugen die Krokodile eiskalt zu. Bradley McGowan schoss 23 Sekunden vor Drittelende den Ausgleich und nur 13 Sekunden später stand die Halle Kopf, als er auch noch das 2:1 folgen ließ! Insgesamt sehr glücklich.

In Drittel 2 dauerte es etwas, bis die Hamburger sich die ersten guten Chancen erspielten. In Minute 11 dann Strafzeit gegen Berlin und Schuby holte zweimal so richtig aus. Den zweiten Knaller konnte Moritz Israel dann zum 3:1 abfälschen. Keine zwei Minuten später war wieder Moritz Israel zur Stelle und netzte zum umjubelten 4:1 ein. Allerdings konnte Berlin bereits eine Minute später den Anschlusstreffer zum 4:2 erzielen. Die Crocodiles konnten dann zwei große Möglichkeiten nicht nutzen, erst, als Berlin knapp 5 Minuten vor Drittelende in Unterzahl spielen musste, erzielten die Hamburger das 5:2 durch ein schnelle und sehenswerte Kombination. Nur 17 Sekunden später kochten die Emotionen bei den Spielern und Zuschauern hoch, als sich der Berliner Goalie die Maske abriss und diese in Richtung der Schiedsrichter schmiss (10min Diszilinarstrafe). Die Hamburger Fans nahmen diesen Ausraster gern auf und kamen so richtig in Fahrt! Knapp eine Minute später erzielte Krokodil Kracht das 6:2 und als noch 1:15 zu spielen waren und ein Krokodil auf die Strafbank musste, verließ der entnervte Berliner Goalie das Eis. 45 Sekunden vor Schluss noch eine Strafe gegen Hamburg, also 5:3 Überzahl für Berlin, die sich auch nicht lange bitten ließen und 18 Sekunden vor Schluss noch auf 3:6 verkürzen konnten. Ein spektakuläres Drittel!

Im letzten Drittel waren die Strafbänke nur in den ersten 5 Minuten nicht besetzt. Das Spiel drohte nun aus den Fugen zu geraten. In Minute 6 schickte Hauptschiedsrichter Sochiera Moritz Israel (2+10) sowie McGowan (2min) in die Kühlbox. Nur 40 Sekunden später kochten die Gemüter erneut hoch, da Tobi Bruns nach einem Stockschlag verletzt auf dem Eis lag und der Schiedsrichter das Spiel weiterlaufen ließ und Berlin so zu einem Tor kam. Erst wurde das Tor gegeben, dann nach Reklamation von Schubert die Entscheidung zurückgenommen. Schuby erhielt trotzdem eine 10minütige Disziplinarstrafe, was die Fans nun erst recht aufbrachte. Das Eisland bebte und die Fans standen nun wie wie eine Mauer hinter ihrem Team. Keine drei Minten später wurden Anton Zimmer und zwei Berliner zum Abkühlen geschickt und in Minute 12 folgte dann Kluvetasch. Zwischenzeitlich saßen 4 Crocodiles auf der Strafbank und das Team kämpfte leidenschaftlich, um die 3:5 Unterzahl zu überstehen, die ganze Halle stand zu diesem Zeitpunkt. In der zwölften Minute dann Strafzeit gegen Berlin. Alle erwareteten, dass die Crocodiles nun den Sack zumachen würden, aber ausgerechnet der ansonsten stark haltende Matze Rieck, beging einen Fehler, den die Berliner in Unterzahl zum 4:6 nutzen. Exakt mit Ablauf der Berliner Strafe konnte dann Brad McGowan den alten Abstand wieder herstellen,7:4. Knapp 4 Minuten vor dem Ende dann die endgültige Entscheidung zugunsten der Crocodiles als Mareks Knaller im Berliner Tor landete. Sekunden vor Schluss noch eine Spieldauerstrafe und eine 10min Strafe gegen Berlin, die keinen Einfluss mehr auf den Ausgang des Spiels hatten. Die Zuschauer feierten begeistert den dritten Sieg im vierten Spiel.

Puh, das war ein hoch emotionales, aufregendes Spiel im Eisland, mit einem am Ende verdienten Spieg der Crocodiles. Allerdings ist spielerisch noch Luft nach oben und die vielen Fehler im Aufbauspiel müssen dringend abgestellt werden, will man am kommenden Wochenende in Wedemark (Freitag) und am Sonntag (19:00Uhr) im Eisland gegen die starken Leipziger Icefighters punkten.

Karten für das Heimspiel gegen Leipzig gibt es hier!

 

 

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