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"Tag der offenen Tür" in Rostock, 9:7 Niederlage für die Crocodiles (3:1/0:3/4:3)

Eine bittere Niederlage mussten Schubert & Co heute Abend vor 793 Zuschauern in Rostock verdauen.

Bis auf das 1:0 rannte man das ganze Spiel über einem Zwei-/ oder Ein-Torerückstand hinterher. Die Crocodiles zeigten zwar Moral und kamen immer wieder ran, bzw. konnten sogar zum 6:6 ausgleichen. Am Ende war die Defensiv-Leistung aber zu durchwachsen, um das Spiel zu gewinnen. Bei allem Respekt, aber 9 Tore in Rostock zu bekommen ist schon üppig. Natürlich waren die Beine heute schwer, denn fünf Spiele in zehn Tagen sind in der Oberliga heftig. Zwar wurde es den Piranhas heute leicht gemacht Tore zu schießen, aber man muss auch anerkennen, dass sich das Rostocker Team in den letzten Wochen unter dem neuen Coach Ken Latta deutlich stärker präsentiert und ordentlich punktet. So sprach auch Sven Gösch im Anschluss von einem verdienten Sieg der Raubfische, lobte aber gleichzeitig die gute Moral seiner Jungs. Bei den Crocodiles punkteten wieder einmal die üblichen "Verdächtigen", McGowan erzielte satte 7 Punkte, Gerartz 5. Etwas traurig für Elmar Trautmann, dass die Feldspieler heute wieder nicht konsequent genug im eigenen Drittel agierten und sich etliche Fehler leisteten.

In Drittel 1 begannen die Crocodiles überlegen, ohne aber die ganz große Torgefahr zu entwickeln. Erst als Mitte des Drittels Rostock besser ins Spiel kam, konnte Gerartz das 1:0 erzielen (12:35). Nur wenig später ein toller Save von Trautmann, der das 1:1 verhindert. Ebenfalls nur kurze Zeit später bringen die Crocodiles den Puck nicht aus dem Drittel, verdeckter Schuss, drin, 1:1 (14:48). Rostock nun mit Oberwasser und knapp 2 Minuten nach dem Ausgleich erzielt Kurka den Führungstreffer für das Heimteam (16:41). Erneut 2 Minuten später dann das 3:1 durch Lemmer (18:57). 3 Gegentreffer in gut 4 Minuten... Sekunden später fast das vierte Rostocker Tor, Trautmann hält. Die Crocodiles hätten das Ergebnis fast noch verbessern können, hätte nicht der Pfosten Sekunden vor Drittelende den Piranhas geholfen.

Die mitgereisten Fans der Crocodiles feuerten ihr Team Anfang des zweiten Drittels weiter lautstark und mit Erfolg an. 4 Minuten 19 gespielt, McGowan tunnelt der Rostocker Goalie, nur noch 2:3. Fast der Ausgleich dann nach 6:20, aber ein schneller Spielzug fand das Ziel dann leider doch nicht. 7:31 Strafzeit Schubert und das schlechteste Powerplay der Liga benötigt exakt eine Minute, um zum Erfolg zu kommen, wieder zwei Tore zurück. Die Crocodiles aber weiter im Vorwärtsgang, 11:00 dicke Chance Zuravlev, Goalie Haloschan hält. 47 Sekunden später ist er dann aber geschlagen, als Gerartz ein schnelles Zuspiel direkt unter die Latte nagelt, nur noch 3:4. Kommt jetzt der Ausgleich? Mitnichten! 5:3 für Rostock, da die Krokodile wieder nicht konsequent stören und der Puck aus dem Nichts im Netz einschlägt (15:12), unnötig! Rostock wieder 2 Tore vorn. Gerartz netzt 35 Sekunden vor der Pause zum 4:5 ein. In den letzten Sekunden muss Trautmann dann noch einmal retten. Die Crocodiles sind wieder dran!

Nach 1:59 im letzten Drittel tanzt Edel-Techniker und Ex-Crocodile Bezouska dann Marek aus und lässt Trautmann keine Chance, 4:6 wieder zwei Tore hinten. Aber die Crocodiles zeigen trotz schwerer Beine Moral und fighten zurück, Gerartz mit seinem dritten Tor in Folge, 5:6 (5:03). Exakt eine Minute später McGowan, wieder drin, 6:6 der Ausgleich, endlich! Sollte dieser Doppelschlag das Pendel nun zugunsten der Crocodiles ausschlagen lassen? 8:50 Rostock erhält eine Strafzeit, die Gelegenheit zur Führung. Leider kassiert André Gerartz nur 30 Sekunden später ebenfalls eine Strafe, Überzahl dahin. 4 gegen 4. Wieder bekommen die Crocs den Puck hinten nicht raus und irgendwie springt dieser dann unglücklich von der Bande vor das Hamburger Tor, wo wieder Lemmer lauert und keine große Mühe hat, 7:6 (10:42) Rostock. Ärgerlich, nach der Aufholjagd. Das muntere Toreschießen ging aber noch weiter, Bezouska sieht Kurka am langen Pfosten, 8:6 (12:28). 16:05 McGowan stochert den Puck zum 7:8 in das Piranha-Gehäuse, wieder dran! 17:05 noch eine Strafe gegen Rostock, Coach Bartkevics bringt 4 Stürmer + Schubert und eine Minute später geht Trautmann zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis, 6 gegen 4. Plötzlich ein Konter der Rostocker, aber zwei Raubfische bringen den Puck kurioserweise nicht im leeren Croco-Tor unter, das schafft dann Sekunden später der von der Strafbank zurückgekommene Kurka, 9:7 (EN 19:28). Schluss.

Für die Rostocker Zuschauer sicher ein schönes Spiel mit drei Punkten und sehr vielen Toren. Für beide Trainer sicher eher nicht, bei den vielen Gegentreffern und Fehlern. So fahren die Crocodiles heute Abend trotz 7 erzielter Auswärtstore ohne Punkte nach Hamburg zurück, schade. Nach diesen strapaziösen 10 Tagen heißt es nun regenerieren, Mund abwischen und am kommenden Wochenende wieder frisch und selbstbewusst auf das Eis zurückkehren. Am Freitag, dem 16.12. (20:00 Uhr) kommt es dann im Eisland beim Spiel gegen die wiedererstarkten Wedemark Scorpions zum direkten Duell der Liga-Top-Torjäger, Nummer 1 (McGowan - 34 Tore) gegen Nummer 2 (Budd - 28 Tore). Es wird also scharf geschossen und es riecht wieder nach einem torreichen und spannenden Spiel. Tickets sind über den Ticketshop auf der Homepage zu kaufen. Lasst euch das Spektakel nicht entgehen!

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