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Penalty-Sieg in Sachsen!

Crocodiles nehmen 2 Punkte mit, 5:4 n.P. (1:3/1:0/2:1/0:0/1:0)

Zum ersten Mal in dieser Spielzeit mussten die Crocodiles in ein Penalty-Schießen und konnten dieses am Ende gewinnen, da Brad McGowan die Nerven behielt und seinen zweiten Penalty verwandeln konnte und Croco-Goalie Kristian alle Schüsse der Icefighters abwehren konnte. Somit wandern an diesem Wochenende starke 5 Punkte auf die Haben-Seite der Crocodiles, die nun punktgleich mit dem neuen Zweiten, Duisburg, weiter auf dem dritten Platz rangieren. Da bis auf Tilburg (2:5 in Duisburg) wieder alle Spitzenteams 3-fach punkten konnten, geht es weiter extrem knapp hinter Spitzenreiter Herne zu. Platz 2 und 3 jeweils 51 Punkte, Platz 3 und 4 jeweils 50 Punkte und der Sechste, Essen, kommt auf 49 Punkte. Im Kampf um die das Erreichen der Zwischenrunde mussten heute die Hannover Indians "Federn" lassen und den wichtigen 8. Platz dem ungeliebten Nachbarn aus der Wedemark überlassen. Die Crocodiles, heute ohne Israel und ohne den gesperrten Kapitän Schubert, taten sich im ersten Drittel sehr schwer, konnten sich dann aber steigern. Auf Brad McGowan (4 Tore) und Kai Kristian war wieder Verlass, sodass man am Ende zwar glücklich, aber nicht unverdient das Eis der starken Icefighters verlassen konnte.

Die Eisfläche im Eiszelt der Leipziger ist deutlich kleiner als die üblichen 60x30 Meter, sogar kleiner als NHL-Eisflächen, somit sind die Spiele dort meist intensiv und schnell, so auch heute Abend. Leipzig kommt gleich mit Dampf aus der Kabine und legt los wie die Feuerwehr. Kai Kristian ist schnell warmgeschossen. Nach knapp 9 Minuten, ist er dann aber machtlos. Die Crocodiles bekommen den Puck mal wieder nicht aus dem eigenen Drittel und Hannes Albrecht, dem die Scheibe etwas glücklich auf die Kelle springt, kann Kristian überwinden, 1:0 (8:55). 10:53, erste Strafe Leipzig. Die Crocodiles, wie schon gegen Wedemark mit 4 Stürmern auf dem Eis. Nachdem sich die Leipziger befreien konnten, schnappt sich die schon legendäre Nummer 77 den Puck im eigenen Drittel, lässt alle Leipziger stehen und vollendet gekonnt, 1:1 McGowan (12:02). Leider gab der Ausgleich den Crocodiles nicht das nötige Selbstvertrauen, sondern Leipzig machte weiter Druck und kam zu guten Einschussmöglichkeiten. 2:1 (18:48), 3:1 (19:25), Doppelschlag Leipzig kurz vor Drittelende. Sekunden vor Schluss fast noch das 4. Gegentor... Die Reptilien-Defensive einfach zu weit weg. Ärgerlich!

Wie schon häufiger, fand Coach Bartkevics in der Pause die richtigen Worte und die Crocodiles von nun an mit einer besseren Einstellung zum Gegner, nahmen den Kampf an. Eine erste Überzahl brachte leider keinen Erfolg. Nach 8 Minuten wieder Leipzig mit viel Druck und Kristian flogen in knapp 2 Minuten 7/8 Schüsse um die Ohren. Die deutlich verstärkten Angriffsaktionen der Krokodile immer noch nicht klar. Wie gegen Wedemark, zu viele letzte Querpässe vor dem Tor, die nicht ankommen. 4:44 vor Drittelende sorgt dann eine defekte Scheibe vor der Bandenwerbung für ein vorzeitiges Drittelende, um den Eismeistern Zeit zum Auswechselnder defekten Scheibe zu geben.

Die letzten 4:44 des zweiten Drittels waren dann ganz starke Crocodiles-Minuten. Gut 3 Minuten vor dem Wechsel, Strafzeit Leipzig. Zuravlev - Beech, Pfostenschuss Crocodiles und noch einmal der gute Beech in höchster Not. Leipzig komplett. 35 Sekunden vor Ablauf der Zeit fasst sich der starke Calovi ein Herz nach starker Vorarbeit von Bruns und trifft per Rückhand in den Winkel, nur noch 2:3 (19:25). Am Ende des zweiten Drittels stehen 19:9 Torschüsse für die Hamburger. Es werden schnell die Seiten gewechselt und dann geht es direkt weiter. Nach viereinhalb Minuten bekommt Leipzig den Puck mal nicht geklärt und McGowan lässt sich nicht zweimal bitten, Ausgleich 3:3 (4:21)! Die Crocodiles nun körperlich präsenter und am Drücker. Leider wird der Puck in der Vorwärtsbewegung verloren und zwei Icefighters lassen Blank und Kristian keine Chance, wieder Führung Leipzig, 4:3 (8:52). Abermals müssen die Krokodile einem Rückstand hinterherlaufen und hinten aufmachen. Mehrfach muss Kristian in höchster Not retten, aber auch der Leipziger Beech hat alle Hände voll zu tun. 12:53 Strafzeit Leipzig! Tor für Hamburg, 4:4 wieder Teufelskerl McGowan (14:25)! Leipzig protestiert zwar, aber Schiedsrichter Brodnicki bleibt bei seiner Entscheidung. Beide Teams wollen den Sieg und haben noch richtig gute Chancen, aber es bleibt beim 4:4 nach 60 Minuten. Overtime.

Und die dominieren die Icefighters ganz klar, 7 zu 2 Torschüsse. Spiderman Kristian ist aber wieder nicht zu überwinden und hält die Crocodiles im Spiel. Penalty-Schießen!

Die ersten drei Schützen beider Teams scheitern jeweils an den beiden starken Goalies, dann wieder McGowan - drin. Einen Versuch hat Leipzig noch, aber Gale scheitert an Kai Kristian, Sieg!

Das war das erwartet schwere Auswärtsspiel, in dem die Crocodiles sich im Laufe des Spiels deutlich steigern mussten, um zwei Punkte zu gewinnen. Die Mannschaft nahm den Kampf an und konnte zurückbeißen. Dieser Sieg sollte dem Team weiteres Selbstvertrauen geben, um im letzten Heimspiel vor dem Weihnachtsfest, am kommenden Freitag (23.12. 20 Uhr) gegen die kampfstarken Harzer Falken, den Vogel abzuschießen und den starken Tabellenplatz zu verteidigen. Gut 400 Karten sind im Ticketshop (Homepage) noch verfügbar. "Ihr Kinderlein kommet..." Seid dabei!

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