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Nur 1 Punkt im Nordderby. Crocodiles verlieren 4:3 nach Verlängerung (2:1/0:1/1:1/1:0)

Die knapp 1.100 Zuschauern, davon gut 300 lautstarke Unterstützer aus Hamburg, sahen ein überwiegen zerfahrenes Spiel.

Mit dem Ostsee-Klima kommen die Crocodiles offensichtlich nicht gut zurecht. Schon in Rostock wurden unnötig Punkte liegen gelassen, so auch in Timmendorf, wo die Crocodiles kurz vor Ende des letzten Drittels noch den Ausgleich hinnehmen mussten und dann in der Verlängerung in Unterzahl das Spiel verloren. Vor knapp 1.100 Zuschauern, davon gut 300 lautstarke Unterstützer aus Hamburg, konnten die Krokodile die guten Leistungen vor Weihnachten nicht konservieren und zeigten insgesamt eine sehr durchwachsene Leistung in einem zerfahrenen Spiel. Vielleicht waren die Hamburger mit den Köpfen schon beim nächsten Spiel am Mittwoch, wenn der amtierende Oberliga-Meister Tilburg im Eisland gastiert. Schade für die vielen Hamburger Fans, die das Team nach Timmendorf begleitet haben, dass es die Mannschaft heute nicht geschafft hat, die 3 Punkte mit an die Elbe zu nehmen, denn nachdem auch der punktgleiche Zweite Duisburg nicht dreifach punkten konnte (7:6 OT gegen Herne), hätten die Hansestädter alleiniger Zweiter werden können. Ohne die 2 Punkte rutschte man nun auf den 5. Tabellenplatz ab. Trotzdem sind die bisher erreichten 54 aller Ehren wert und weit mehr als man erwarten durfte. Diese unnötige Niederlage zeigt aber auch, dass in der starken Oberliga Nord nur gewonnen wird, wenn ein Team 100% gibt. Das gilt für alle Mannschaften.

Das Spiel war über die gesamten drei Drittel zerfahren und geprägt von schnellen Puckverlusten auf beiden Seiten. Den Timmendorfer Führungstreffer von Spöttel (10:10) konnte Josh Mitchell nur 24 Sekunden später ausgleichen. Es gab allerdings einige Irritationen, ob nicht Croco-Youngster Richard Henze der Torschütze war. Schon in seinem ersten Oberliga-Spiel letzten Freitag wurde er erst als Torschütze genannt, dann wurde das Tor aber Zuravlev gegeben. Wir bleiben dann also bei der offiziellen Statistik und wünschen Richard, dass er bald in der offiziellen Tor-Statistik erscheint. Einen Puckverlust der Crocodiles nutze Saggau mit einem tollen Move zur 2:1 Drittelführung für Timmendorf. Die Crocodiles wirkten unkonzentriert.

Auch im zweiten Drittel kein anderes Bild, es ging hin und her, aber ohne spielerischen Esprit. Dieser blitzte nur einmal auf und führte auch sofort zum Erfolg. Tor McGowan zum 2:2 (5:17). Endlich wurde einmal schnell gespielt. In der Folgezeit immer wieder Strafzeiten für beide Teams. Das Überzahlspiel der Hamburger heute erneut nett anzusehen, aber ohne wirkliche Durchschlagskraft, es fehlten die Abschlüsse. Somit konnte dann auch kein Team einen Vorteil aus den Überzahlspielen ziehen und es blieb beim 2:2.

Ins letzte Drittel starteten die Crocodiles mit einer fast zweiminütigen Unterzahl, denn Hollmann musste Sekunden vor Ende des zweiten Drittels auf die Strafbank. Das Unterzahlspiel klappte aber heute recht gut. Auch eine Strafzeit für Schubert konnte keine wirkliche Gefahr für das Kroko-Gehäuse darstellen. Gerade auf das Eis zurück, schnappt sich Schubert den Puck und geht durch, will dann noch Goalie Buchholz umspielen, was leider nicht klappt, schade. Dann Kluvetasch auf der Strafbank – Unterzahl - souverän. Dann fasst sich plötzlich Marek ein Herz und hämmert den Puck von der blauen Linie ins Beach-Boy-Tor, 3:2 für die Crocodiles (14:07)! War es das? Leider nicht, ein Puck springt unglücklich von der Bande vor das Hamburger Tor zurück, und Tim May hat keine Mühe Kai Kristian zu überwinden, 3:3 (16:34). Ärgerlich.

Overtime, 3 gegen 3. Hier sollte sich die individuelle Klasse der Crocodiles eigentlich durchsetzen und so beginnen auch McGowan, Mitchell und Schubert, die dann schnell zur ersten Chancen kommen, aber den Puck nicht im Netz versenken können. Strafe Hamburg! Marek muss raus. In Overtime, bei 3 gegen 3 heißt das, dass Timmendorf einen zusätzlichen Feldspieler auf das Eis schicken darf, also 4 Beach Boys gegen 3 Krokodile. Und dieses eine Mal nutzen die Ostseestädter die Überzahl. Ein Akimoto-Schuss von der blauen Linie findet den Weg ins Hamburger Tor, da Kai Kristian die Sicht verdeckt ist. Schluss. Zwei Punkte unnötig liegen gelassen.

Bereits diesen Mittwoch (28.12., 19:30 Uhr) treffen die Crocodiles im letzten Heimspiel 2016 auf den Oberliga-Meister Tilburg (Niederlande). Nach durchwachsenem Saison-Start haben sich die Trappers gefangen und rangieren aktuell auf dem zweiten Tabellenplatz mit zwei Punkten mehr auf dem Konto als unsere Crocodiles. Die Holländer gelten als physisch und technisch starkes Team, sodass die Bartkevics-Männer eine Top-Leistung bringen müssen, um die Punkte in Hamburg zu behalten. Es wird also eine tolle Jahresabschluss-Party im Eisland. Es gibt noch wenige Restkarten in Claudias Vereinshaus.

 

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