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Ländervergleich geht knapp an Holland, Crocodiles verlieren 3:4 (2:1/1:1/0:2)

Was für ein aufopferungsvoller Kampf der Crocodiles, gegen das Vollprofi-Team aus Tilburg, den die knapp 2.000 im ausverkauften Eisland zu sehen bekamen.

Zwei Drittel lang konnte das Bartkevics-Team dem amtierenden Oberliga-Meister mehr als Paroli bieten und lag aufgrund der besseren Torchancen auch verdient in Front. Im letzten Drittel konnten die Holländer dann noch eine Schippe drauflegen, während die Crocodiles dem sehr hohen Tempo der ersten beiden Drittel Tribut zollen mussten und stehend KO mit Mann und Maus verteidigten. Ein Punkt wäre sicher verdient gewesen, zumal der Siegtreffer umstritten war. Es schien, als sei das Tor aus der Verankerung gewesen und der Puck praktisch unter dem Pfosten ins Tor gerutscht, denn Goalie Kristian hatte das kurze Eck komplett zu gemacht. Alle Proteste halfen nichts, Schiedsrichter Gavrilas blieb bei seiner Entscheidung. Ein großes Kompliment aber an die Spieler, die alles gegeben haben und von den tollen Zuschauern insbesondere im letzten Drittel mit minutenlangen Gesängen unterstützt und gefeiert wurden. Da auch Tabellennachbar Halle sein Spiel verlor, bleiben die Crocodiles auf dem hervorragenden 5. Tabellenplatz mit nur 4 Punkten Abstand zu Platz 2.

In Drittel 1 begannen die hellwachen Crocodiles wie die Feuerwehr und brachten die Trappers gleich in Schwierigkeiten. Nach knapp 2 Minuten kann sich van Bruijsten nur durch ein Foul helfen und muss in die Kühlbox. Überzahl Hamburg und das können die Reptilien hervorragend. Der Puck läuft schnell und gut im Tilburger Drittel, Schuss Schubert, Goalie Meierdres hält, aber den Abpraller kann André Gerartz aus spitzem Winkel gekonnt nutzen, 1:0 (3:05). Die Crocodiles setzten direkt nach und nur 16 Sekunden später zieht Gleß von der blauen Linie ab und der Pechvogel der beiden letzten Spiele, Youngster und Neuzugang Henze, hält die Kelle hin, drin, 2:0 (3:21)! Nun doch sein erstes Tor im Seniorenbereich, nachdem ihm in den beiden vorherigen Spielen jeweils die erzielten Tore nicht gegeben wurden, Glückwunsch Richard! Die Trappers brauchten zwar noch einige Minuten, um richtig in Fahrt zu kommen, aber dann wurde es auch für das Hamburger Tor gefährlich. In der zwölften Spielminute dann der Anschluss für Tilburg. Die Crocodiles können den Puck nicht aus dem Drittel spielen, Pass von der blauen Linie in die Mitte, wo Torschütze van Hulten frei steht und trifft, 2:1 (11:53). Bis zum Drittelende gibt es noch etliche tolle Chancen für die Crocodiles durch Blank, Bär, McGowan, Zuravlev und Mitchell, aber der Puck will nicht mehr ins Tor.

Das zweite Drittel ging los wie das erste, mit hellwachen Crocodiles. Nach 50 Sekunden scheitert Schubert knapp, McGowan setzt sofort nach, erkämpft sich den Puck hintern dem Tor, wieder auf Schubert, der quer auf Mitchell und der mit viel Übersicht und einem wunderschönen Pass auf McGowan, drin, tic tac toe, 3:1 (1:04). Was für ein Auftakt! 6:54, dieses Mal können die Crocodiles die Scheibe nicht klären. Ein Tilburger schießt sofort, Kristian hält, aber den Abpraller bringt van Houlten bringt über die Linie. Schade, das war unnötig! Dann wurde es brenzlig für die Hamburger, erst muss McGowan auf die Strafbank und nur 56 Sekunden später folgt ihm Marek. 1:04 drei Krokodile gegen fünf Holländer. Hamburg verteidigt geschickt und wirft sich in jeden Schuss. Tilburg diese Überzahlsituation

nicht nutzen. Zwei weitere tolle Chancen lassen die Crocodiles im Anschluss liegen, dann startet Zuravlev und wird von hinten von den Beinen geholt, klare Sache - Penalty. Leider scheitert er am starken Trappers-Goalie. Mit der knappen aber verdienten Führung geht es dann ins letzte Drittel. Ob die Kraft reichen wird?

Dieses Mal sind es die Trappers, die sofort Dampf machen. Die Crocodiles haben ordentlich zu tun, den Puck aus dem eigenen Drittel zu bekommen. In der vierten Minute dann aber ein schöner Konter von McGowan, der Schubert bedient, nicht drin, schade. Ein paar Sekunden später dann der Ausgleich. Schneller Konter der Holländer, die den Puck scharf vor das Hamburger Tor bringen. McGowan versucht in der Mitte Bastings am Torschuss zu hinten und von seinem Schlittschuh springt der Puck unglücklich ins eigene Tor (4:11). Und es kam noch dicker für die Crocodiles, 34 Sekunden später der umstrittene Führungstreffer für die Trappers. Die Crocodiles reklamierten Tor verschoben, aber die Schiedsrichter ließen den Treffer trotz der Proteste gelten, 3:4 (4:45). Die Crocodiles fuhren nun auf der letzten Rille und das merkte auch das tolle Publikum, dass minutenlange und lautstarke Gesänge anstimmte, um das Team zu unterstützen. Den meisten war aber wohl klar, dass die Crocodiles nicht mehr die Kraft hatten, das Spiel zu drehen. Die Holländer machten weiter Druck, aber die Reptilien-Wand und insbesondere Kai Kristian hielten dem Druck stand und verhinderten weitere mögliche Gegentore. Dann war Schluss. Trotz der Niederlage ging kein Zuschauer enttäuscht nach Hause, hatte man doch ein tolles Oberliga-Spiel gesehen und starke Crocodiles, die mit etwas mehr Glück das Eis auch als Sieger hätten verlassen können.

Bereits am kommenden Freitag (30.12.) treten die Crocodiles bei den Hannover Indians an, die jeden Punkt dringend benötigen, um Platz 8 zu verteidigen. Dann geht es am Freitag dem 06.01.2017 im Eisland um 20:00 Uhr im letzten Heimspiel der Hauptrunde gegen die wiedererstarkten Preussen aus Berlin. Für dieses Spiel gibt es noch knapp 100 Stehplatzkarten über die Homepage (Ticketshop). Es heißt also wohl wieder einmal "ausverkauft" im Eisland!

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