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Gelungener Start in die Meisterrunde, 5:2 (2:0/0:1/3:1) Erfolg gegen Leipzig

Der Start in die Meisterrunde ist geglückt. Hochverdient konnten die Crocodiles das erste Heimspiel mit 5:2 vor 1.750 sangesfreudigen Zuschauern, klar gewinnen.

Bis auf die ersten Minuten im zweiten Drittel beherrschten die Mannen von Coach Bartkevics die Icefighters über die gesamte Spielzeit, versäumten es aber lange die Überlegenheit in Tore umzuwandeln. Im letzten Drittel schwanden bei den Leipzigern, die nur mit 13 Feldspielern anreisen konnten, die Kräfte und die Crocodiles nutzen dies gekonnt. Dieser Sieg war insofern wichtig, da der Punkte-Abstand in der Tabelle auf Leipzig, die auf Rang 7 liegen, nun auf 13 Punkte ausgebaut werden konnte. Dem Ziel Platz 6 zu erreichen, um nicht in die Pre-Playoffs zu müssen, ist man also einen großen Schritt nähergekommen. Emotionales Highlight war das Comeback von Moritz Israel, der wochenlang mit einer Schulterverletzung ausfiel. "Mo" wurde von den Fans gefeiert und durfte auch bei der Ehrenrunde zuerst auf das Eis. In der zweiten Reihe zeigte er, dass richtig Lust auf Eishockey hat, war spritzig, bissig und scheute auch keine Checks oder die Bande. Schön, dass er wieder dabei ist!

Im ersten Drittel legten die Crocodiles mit ordentlich Feuer unter den Kufen los und zeigten den Sachsen sofort, dass es für sie heute in Hamburg nichts zu holen gibt. Nach knapp 3 Minuten startet Israel einen schönen Alleingang, lässt die gesamte Leipziger Abwehr stehen und knallt den Puck an den Pfosten. Die Crocodiles weiter druckvoll und schnell. In der vierten Minute dann der Lohn für die bärenstarke Anfangsphase, 1:0 (4:01) durch "The Machine" McGowan. Dieses Tor ist sein 50. Treffer in dieser Spielzeit, sensationell! Die Crocos machen weiter Dampf und Leipzig muss Strafzeiten hinnehmen. 45 Sekunden sogar 5 Krokodile gegen 3 Leipziger, aber kein Treffer. Die Icefighters dann wieder zu viert und dann schlägt das beste Powerplay der Liga doch wieder zu. 2:0 (10:17), wieder unsere #77 McGowan! Erst gegen Mitte des ersten Drittels kommen die Leipziger mal gefährlicher vor das Tor von Kai Croco Kristian, der aber nur selten sein ganzes Können zeigen musste. Zweieinhalb Minuten vor Drittelende fast die Vorentscheidung, aber in Unterzahl spielend scheitern McGowan und Mitchell bei einem Break knapp. Mit dem Pausenpfiff noch einmal ein Gerangel an der Bandentür, Strafzeiten gegen Hamburg und Leipzig.

Das zweite Drittel beginnen beide Teams mit je einem Spieler weniger auf dem Eis. Eigentlich eine gute Situation für die technisch starke erste Reihe. Aber dann ist es ausgerechnet Christoph Schubert, der den Puck unnötig an der Bande verliert und Sachsen-Kanadier Lazorko trifft zum Anschluss, 2:1 (0:39). Schubert ärgert sich am meisten über seinen "Bock" und spielt danach noch ein wenig körperbetonter als üblich... Die Crocodiles weiter etwas unkonzentriert, lassen Leipzig mitspielen, doch nach ein paar Minuten legen die "Schwarzen" den Hebel wieder um und machten da weiter, wo sie im ersten Drittel aufgehört hatten. 20 Schüsse feuern sie in diesem Drittel auf das Gäste-Tor ab, trotz bester Möglichkeiten aber ohne zählbaren Erfolg. 38 Sekunden vor Drittelende und mit dem Pausenpfiff nimmt Leipzig noch zwei Strafzeiten, sodass das letzte Drittel mit einer 5 zu 3 Überzahl für die Crocodiles startet.

Trotz einiger guter Einschuss-Möglichkeiten überstehen die Sachsen diese Situation schadlos. Noch bevor die erste Reihe zum Wechseln fährt dann doch das hochverdiente3:1 (2:28) durch André Gerartz. Das Überzahlspiel der Crocodiles heute nicht so gefährlich und konsequent wie gewohnt, zu statisch und mit relativ wenig Abschlüssen. Wenn es dann aber bei 5 gegen 5 gut läuft, wird das zur Nebensache. 4:31 Strafe Hamburg, aber anstatt das Leipzig die Chance nutzt, den Anschluss wiederherzustellen, lassen sie ein Break der Herren McGowan und Mitchell zu. Und dieses Mal sitzt das Ding, 4:1 (5:53) Assist-König Mitchell netzt mal selber ein. Dieses Tor war dann auch so etwas wie die Vorentscheidung. Zur Mitte des letzten Drittels dann das 5:1 (10:13) McGowan, der einen tollen Steilpass von Schubert aufnimmt, allein auf das Leipziger Tor zuläuft und Sachsen Goalie Cerveny mit einem Schuss in den Winkel keine Chance lässt. Das letzte Tor zum 5:2 erzielen dann die Leipziger in Überzahl (16:35). Schluss, Sieg, Jubel!

Am kommenden Sonntag (18:30) reisen die Crocodiles dann zum besten Team der Vorrunde, zum Herner EV. Im ersten Spiel in Herne waren die Crocodiles chancenlos und mussten mit einer Packung (8:2) die Heimreise antreten. Das soll natürlich nicht wieder passieren und Capitano Schubert & Co fahren selbstbewusst zum Tabellenführer. Das nächste Heimspiel findet am Freitag, den 20.01. um 20:00 Uhr gegen die Füchse aus Duisburg statt, die vor einigen Wochen die Punkte in einem umkämpften Spiel aus dem Eisland entführen konnten. Karten gibt es in Claudias Vereinshaus oder auf der Homepage (Ticketshop). Diesen Eishockey-Leckerbissen sollte sich kein Eishockey-Fan entgehen lassen!

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