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Duisburg gelingt die Revanche, 3:6 Niederlage (1:3/1:1/1:2)

Nach beeindruckenden 6 Siegen Folge wurden die Crocodiles gestern Abend im Eisland von den starken Füchsen aus Duisburg ausgebremst.

Die 1.955 Zuschauer im ausverkauften Eisland bekamen einen rassigen, spannenden und tollen Oberliga-Abend geboten, wie der Gäste-Coach Lance Nethery in der Pressekonferenz erwähnte. Croco-Coach Bartkevics haderte dagegen mit dem ersten Drittel, in dem sich seine Männer nicht an die Taktik hielten und gegen den spielerisch überlegenen Gegner mitspielen wollten, "Eishockey mit Herz aber ohne Verstand" heißt das in der Bartkevics'schen Trainersprache. Trotz der am Ende verdienten Niederlage haben sich die Crocodiles, um Geburtstagskind Semjon Bär, gut verkauft. Das sind dann aber auch die Spiele bzw. Gegner, die unser junges Team weiterbringen, aus denen es lernen kann. Die vielen Zuschauer unterstützen das Team hervorragend und trotz der zweiten Heimniederlage ging niemand enttäuscht nach Hause.

Die Duisburger waren von Beginn an hellwach und konzentriert und wollten den Hamburgern gleich zeigen, wer Chef im Ring ist. Blitzschnell, körperlich präsent und passsicher setzten sie die Crocodiles mächtig unter Druck, und hatten leider frühzeitig Erfolg damit. Nach 1:23 fand der Puck irgendwie den Weg durch die Schoner von Kai Kristian ins Tor, 0:1. Duisburg setzte sofort nach und so dauerte es bis zur 5. Minute bis die Krokodile ins Spiel und zu ersten Chancen kamen. Nach 8:22 dann der nächste Rückschlag, der Duisburger Beck, heute mit 3 Toren, traf mit einem platzierten Schuss an den Innenpfosten...und ins Tor, 0:2. Nun antworteten die Crocodiles mit wütenden Angriffen, waren dafür aber offen für Konter. Einen davon konnte Kai Kristian nur durch einen Weltklasse-Save stoppen (14:03). Bei gespielten 18:37 war dann Kroko-Goalie Kristian machtlos, als sich die Crocodiles, ohne Not, den Puck in der eigenen Drittel abluchsen (ab-Fuchsen in diesem Fall) ließen. Leichtes Spiel für die Ruhrpottler, 0:3. Aber die Crocodiles 16/17 zeichnet aus, dass sie mit Leidenschaft kämpfen und so schlugen sie in Person von Neu-Tor-Garant Anderé Gerartz 20 Sekunden vor Drittelende zurück und konnten auf 1:3 verkürzen.

Das zweite Drittel fing an wie das erste. Duisburg mit Druck und so musste Capitano Schubert bereits 1:08 zum Abkühlen auf die Strafbank. Und die Crocodiles wurden prompt bestraft, 1:4 nach 2:01. Nach 3:20 dann die Mega-Chance für Pierre Kracht, dass Tor war leer, aber irgendwie wollte der Puck nicht rein, das hätte der Anschluss sein müssen! Auf der anderen Seite musste Kai Kristian immer wieder in höchster Not sein ganzes Können zeigen, um die schnellen Konter der Duisburger zu unterbinden. Nach knapp 9 Minuten dann Überzahl für die Crocos und nur eine Minute später musste dann sogar noch ein weiterer Duisburger runter. Gut eine Minute 5 gegen 3, aber die Duisburger waren heute Abend auch im Unterzahl sehr geschickt. 14:48, Jubel im Eisland, endlich drin der Puck, nachdem erst McGowan scheiterte, blieben die Crocodiles gedankenschnell am Puck und Christoph Schubert konnte dann, aus kurzer Entfernung, treffen, 2:4. Ein wichtiges Tor zum richtigen Zeitpunkt.

Im letzten Drittel nach 1:24 dann gleich wieder eine Strafe gegen Hamburg, zu viele Spieler auf dem Eis. Sehr unnötig und leider schon häufiger gesehen in dieser Saison. Die Crocodiles überstanden die Unterzahl und machten nun Druck, den Tore-Abstand zu verkleinern. Aber exakt in Minute 9 die Entscheidung zugunsten der Füchse, die einen Konter geschickt und clever zu ende spielten, 2:5. André Gerartz mit seinem zweiten Tor am Abend (9 Treffer in 4 Spielen) verkürzte dann noch auf 3:5 in Überzahl. Jetzt war der Zeitpunkt, das Spiel noch zu drehen, denn knapp 5 Minuten vor dem Ende noch einmal Überzahl für Hamburg, aber bereits 18 Sekunden später musste Schubert dem Duisburger Sünder auf die Strafbank folgen. Den Schlusspunkt setzten dann die Füchse gut drei Minuten vor dem Ende, 3:6.

Toll gekämpft, aber heute Abend haben die Cocodiles ihren Lehrmeister in Form der schlauen Füchse gefunden. Kein Grund zur Trauer. Wenn ein Top-Team die vollen PS auf das Eis bringt, dann sind wir noch einen Schritt entfernt von diesem Niveau, aber der Schritt ist bereits in Jahr 1 deutlich kleiner geworden. Nun geht es am Sonntag zu Spitzenreiter Herne. Vielleicht nehmen am Sonntag ja die Crocodiles Revanche? Der nächste Eishockey-Hammer im Eisland dann am Freitag den 2.12. (20:00) gegen die starken Moskitos aus Essen, die bisher eine so eine starke Saison spielen. Tickets für dieses Spitzenspiel gibt es über die Homepage (Ticketshop).

 

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