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DERBYSIEG! Crocodiles gewinnen 8:4 gegen die Beach Boys (1:1/4:2/3:1)

DERBYSIEG! Crocodiles gewinnen 8:4 gegen die Beach Boys (1:1/4:2/3:1)

Unsere Freunde aus Timmendorf waren zu Gast in Hamburg. Die sportliche Rivalität unter den beiden Nordlichtern war immer groß, aber trotzdem gab/gibt es doch eine gewisse Sympathie, denn beide Teams waren in den letzten Jahren immer die Underdogs in der Liga. In diesem Jahr stand dieses Spiel allerdings unter einem besonderen Motto, denn dem Team aus Timmendorf droht die Schließung ihrer Eishalle, die dringend saniert werden muss. Ein hoher einstelliger Millionenbetrag wäre dafür nötig und deshalb sollen die Einwohner der kleinen Gemeinde darüber abstimmen, ob diese große Summe investiert werden soll. Gut 30 Jahre Eishockey-Geschichte in Timmendorf stehen auf der Kippe. Fans, Verantwortliche und Team der Crocodiles erklärten sich heute in beeindruckenderweise solidarisch mit den Beach Boys. Es wurde ein Video-Clip gedreht, die Crocodiles-Fans fertigten riesige Banner an, die beim Einlauf der Teams gezeigt und anschließend von Hunderten Fans unterschrieben wurden. Es wurden auch Retter T-Shirts, Aufkleber an den Mann/die Frau gebracht und bereits 130 Karten für das Rückspiel am 26.12.16 in Timmendorf verkauft. Dieser Abend hat mal wieder gezeigt, dass Eishockey-Vereine und Fans einfach besonders sind, Gänsehaut...

Zum Spiel: Wer gedacht hätte, Solidarität steht auch auf dem Eis an erster Stelle wurde enttäuscht, denn beide Teams schenkten sich im Spiel nichts. Die Crocodiles, heute ohne Zuravlev (gesperrt), Marek, Gless (beide verletzt) und Varianov (zu Preussen Berlin gewechselt), starteten motiviert und dominierend in das Spiel. Timmendorf kam kaum aus dem eigenen Drittel. Leider gingen die Crocodiles fahrlässig mit ihren vielen Chancen um. Timmendorf sorgte erst in der siebten Minute erstmals für Gefahr vor dem Tor von Elmar Trautmann, aber nur ein paar Sekunden später lag dann der Puckk zur Überraschung aller im Netz der Krokodile. Der japanische Nationalspieler Akimoto, in Diensten der Beach Boys, wird nach einem gewonnenen Bully im Drittel der Crocodiles nicht angegriffen und nutzt die Chance indem er unhaltbar in den Winkel schießt. Die Crocodiles weiter überlegen, aber richtige Torgefahr konnte nicht aufgebaut werden und so dauerte es bis zur 13. Spielminute, bis Youngster Marvin Walz von Zimmer und Bär toll freigespielt wurde und er sich diese Chance zu seinem ersten Saissontor nicht entgehen ließ, 1:1! Beide Teams hatten danach noch gute Chancen das eine oder andere Tor zu erzielen, aber es blieb beim 1:1. Ärgerlich, dass Schiedsrichter Meier, mit dem Schlusspfiff noch eine 2-Minutenstrafe gegen Schuby aussprach.

Die Timmendorfer konnten am Beginn des zweiten Drittels fast 4 Minuten in Überzahl spielen, aber es gelang ihnen gegen stark verteidigende Krokodile überhaupt nicht, Torgefahr zu entwickeln. Kaum wieder vollzählig, erhöhten die Jungs von Coach Bartkevics den Druck und nachdem Tobi Bruns und Brad McGowan bei ihren Chancen Pech hatten, konnte dann der wieder sehr agile Moritz Israel in der siebten Spielminute endlich die verdiente Führung, durch einen tollen und überraschenden Move vor das Tor, erzielen. Die Crocodiles blieben weiter am Drücker und folgerichtig wurde man belohnt, 3:1 (8:12), wieder durch Israel. Nur 26 Sekunden später erneuter Jubel im Eisland, Pierre Kracht ließ das 4:1 folgen! Alles klar, dachten sich die Fans der Crocodiles, aber im Eishockey ist eben vieles möglich und innerhalb von zweieinhalb Minuten verkürzten die Beach Boys auf 3:4, darunter ein verwandelter Penalty. Gut, dass auf Top-Scorer McGowan Verlass ist, der noch das wichtige Tor zum 5:3, nach traumhafter Vorbereitung durch Josh Mitchell, erzielen konnte. Ein aufregendes Drittel mit einigen kniffligen Szenen und Unterbrechungen, Derby eben...

Auch im letzten Drittel dauerte es nur Sekunden, bis beide Team Fahrt aufnahmen. Bereits nach 46 Sekunden musste Top-Center Mitchell auf die Strafbank. Kaum Platz genommen, durfte er schon zurück auf das Eis. Timmendorf brauchte lediglich 11 Sekunden, um zum erneuten Anschluss zu kommen. Aber, wenn die Crocodiles treffen müssen, ist meist einer da, der das auch macht, Brad McGowan mit seinem 16. Saisontreffer, erzielt das wichtige Tor zum 6:4. Und nun wurde es so richtig aufregend, denn nur 26 Sekunden nach dem Tor, handelten sich die Crocodiles wieder eine Strafe ein. Allerdings sollten die Beach Boys dieses Mal keine Freude an ihrem Überzahlspiel haben, denn erst spielt Tobi Bruns allein gegen alle Timmendorfer, verliert den Puck, holt ihn sich wieder und vollendet zum umjubelten 7:4 und dann ein erneuter Konter der Hamburger. Calovi, Blank und Zimmer spielen das schön und gekonnt aus und Anton Zimmer durfte sich über sein erstes Saisontor freuen! Wahnsinn, 8:4, zwei Shorthander in einer Unterzahl, das sieht man nicht oft! Der Jubel kannte keine Grenzen, "und so spielt man Eishockey" wurde lautstark gesungen. Das Spiel war endlich entschieden.

Das war spielerisch sicher kein hochklassiges Derby, fehlten beiden Teams doch zahlreiche Spieler, dafür aber ein sehr spannendes. Die vielen Zuschauer bekamen mal wieder eine Top-Unterhaltung geboten. Trotz einiger Meinungsverschiedenheiten während des Spiels, kamen dann beide Teams zur Ehrenrunde auf das Eis und ließen sich gemeinsam von allen Fans feiern. Die Spieler der Crocodiles überreichten dem Lokalrivalen dann noch ein Banner zum Erhalt der Timmendorfer Eishalle. Bezeichnend für den Teamgeist unserer Krokodile durfte der junge Marvin Walz, der heute sein erstes Tor schoss, eine alleinige Ehrenrunde unter dem Jubel der Fans drehen, bevor der Rest der Hamburger Reptilien sich anschloss. Das ist eine Mannschaft, auf die wir wirklich stolz sein können!

Auf der anschließenden Pressekonferenz haderten beide Trainer mit den vielen unnötigen "Geschenken" ihrer Teams. Croco-Sportchef Sven Gösch verkündete dann, dass Gino Blank diese und nächste Saison bei den Crocodiles bleiben wird und ein weiterer Top-Transfer aus der DEL2 in Arbeit sei. Mit dem Spieler sei man sich bereits einig, allein die Ablöse für den abgebenden Club müsse noch geklärt werden. Spontan erklärten sich Sponsoren der Crocodiles bereit, hier zu helfen. Hier geht richtig was, es bringt einfach nur Spaß, wie alle an einem Strang ziehen!

Kommenden Sonntag geht es dann in der Harz, zu den Falken nach Braunlage. Am nächsten Wochenende ruht dann der Puck in allen Ligen, denn der traditionelle Deutschland-Cup führt viele Eishockey-Fans in Augsburg zusammen. Danach steht am 11.11. das Spiel bei den Berliner Preussen (die neue Heimat von Varianov) auf dem Programm, bis es am Sonntag, dem 13.11.16 um 19:00 Uhr, zum nächsten Heim-Kracher kommt, wenn sich die Saale-Bulls aus Halle in Farmsen einfinden. Ein absolutes Top-Team, das bisher nur zwei Spiele verloren hat und den Crocodiles alles abverlangen wird, die Punkte zu behalten. Karten können über den Ticketshop auf der Homepage erworben werden.

 

 

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