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Crocodiles können auch Defensive. 4:1 Sieg gegen Wedemark (1:0/2:0/1:1)

Bei der unnötigen Niederlage am vergangenen Sonntag in Rostock, fiel insbesondere die schwache Defensiv-Leistung auf, sodass am Ende 9 Pucks im Kroko-Nest lagen.

Somit waren die rund 1.700 Zuschauer gespannt, wie sich die Hamburger gegen die Wedemarker Baller-Reihe Budd (55 Punkte), Adams (42 Punkte) und Ex-Nationalspieler Morczinietz (31 Punkte) präsentieren würden. Hervorragend! Die Top-Reihe der Scorpions erzielte nicht einen einzigen Scorer-Punkt. Im bisherigen Saisonverlauf war es erst das vierte Spiel, in dem diese Top-Reihe komplett aus dem Spiel genommen werden konnte. Dieses Kunststück gelang je zweimal den Tilburg Trappers und nun auch zweimal den Crocodiles. Natürlich kommen diese drei Herren immer wieder zu Chancen, aber eine konzentrierte Defensive sowie ein überragender Kai Kristian im Tor ließen sich einfach nicht überwinden. Die Top-Reihe der Crocodiles ließ sich hingegen nicht stoppen. McGowan und Gerartz konnten den ebenfalls starken Scorpion-Goalie Korff je einmal überwinden. Unsere Nummer 77 konnte mit 3 weiteren Scorerpunkten seinen Abstand auf Michael Budd also weiter vergrößern. Einziger Wermutstropfen am heutigen Abend die Disziplinarstrafen gegen Capitano Schubert, der seinem Team in den letzten siebeneinhalb Minuten nicht mehr helfen konnte und somit leider auch im kommenden Auswärtsspiel in Leipzig fehlen wird (Dritte 10 Minuten-Strafe).

Das Spiel fing rasant an. Die Crocodiles gleich im Vorwärtsgang. Die erste Riesen-Chance konnten die Scorpions nur durch ein Foul vermeiden. Die folgende Unterzahl konnten die Crocodiles aber trotz einiger dicker Chancen nicht in einen Torerfolg ummünzen, aber lange brauchten die Fans nicht warten, denn nur 3 Sekunden nach Ende der Strafzeit netzte Goalgetter McGowan ein, 1:0 (5:31). Auch die nächsten beiden Strafen gingen an die Wedemark. Aber heute funktionierte das sonst so starke Überzahlspiel leider nicht, nur ein Tor aus acht Versuchen. Zu häufig wurde ein eigentlich unnötiger letzter Pass gespielt, anstatt den möglichen Torabschluss zu suchen. Dieses Problem hatten die Croco-Stürmer heute allerdings auch beim Spiel 5 gegen 5, zu kompliziert, häufig darauf aus, schöne Tore zu schießen. Insofern hatte Wedemark Glück, dass es zum Drittelende nur 1:0 für Hamburg stand.

In Drittel 2 Wedemark nun stärker als im ersten Drittel und so war es, ob des knappen Spielstands, ein enorm spannendes Spiel mit vielen Chancen für beide Teams. Trotzdem dauerte es gut 14 Minuten, bis das nächste Tor fiel, und zwar für die Crocodiles! Reihe 3 spielte flott, direkt und Calovi zögerte nicht lange, sondern suchte den direkten Abschluss und traf zum 2:0 (14:15). Das sah richtig gut aus! Großer Jubel im Eisland! Dieses Calovi-Tor konnte unsere Top-Reihe dann motivieren, auch mal den schnellen Abschluss zu suchen, mit Erfolg! Die Zuschauer hatten gerade wieder Platz genommen, da klingelte es wieder weihnachtlich im Wedemarker Tor, 3:0 (14:54), André Gerartz. Doppelschlag Crocodiles! Mit diesem 3-Tore-Vorsprung ging es dann auch in das letzte Drittel.

Wedemark gab noch einmal Gas, denn man weiß, dass im Eishockey auch ein 0:3 Rückstand schnell

aufgeholt ist. Dies hatten die Crocodiles im letzten Heimspiel gegen die Hannover Scorpions eindrucksvoll bewiesen und am Ende noch 5:3 gewonnen. Und tatsächlich konnte Scorpions-Neuzugang Bombis Goalie Kristian doch noch einmal überwinden, 1:3 (11:13). Bombis bestritt in der DEL auch 50 Spiele im Dress der Freezers. Es wurde also doch wieder richtig spannend, aber trotz aller Bemühungen der Spinnentiere hielt unsere #32 Kai Kristian mit einigen Weltklasse-Saves seinen Kasten sauber. Die Entscheidung dann in einer hektischen Phase, sieben/acht Minuten vor dem Ende, als sich beide Teams noch einmal Strafen einfingen. Die Crocodiles nutzen eine 5 zu 3 Überzahl, um den Punkte-Sack endgültig zuzumachen, 4:1 (14:46), Thomas Zuravlev. Wedemark machte zwar im Anschluss noch einmal mächtig Druck und feuerte aus allen Lagen, fand seinen Meister aber im überragenden Kai Kristian. Danke Kai!

Den Crocodiles gelang es heute wieder drei wichtige Punkte einzufahren, und den tollen dritten Tabellenplatz zu verteidigen. Es ist verdammt eng hinter dem souveränen Spitzenreiter Herne und alle Top-Teams konnten jeweils 3 Punkte mitnehmen. Eine sehr schöne Geste der Crocodiles-Fans noch zum Abschluss, als die Mannschaft zum Feiern auf das Eis zurückkehrte. Einer fehlte, Christoph Schubert! Hunderte heiserer Kehlen sangen lautstark "Ohne Schuby fangen wir nicht an". Und so machte sich flugs ein Spieler auf den Weg und brachte den bereits geduschten und umgezogenen Schuby, er ahtte heute ja leider schon früher Schluss, mit auf das Eis. Nun konnten die Feierlichkeiten starten. Diese Geste zeigt, dass der ganze Verein, Verantwortliche, Spieler, Fans zu einem Team geworden sind. Überragend!

Am Sonntag folgt das Auswärtsspiel in Leipzig und am kommenden Freitag (23.12., 20 Uhr) kommen die Männer aus den Harzer Bergen an die Waterkant um sich einen Sack Gegentore abzuholen. Wie immer, wenn es gegen die Falken geht, erwartet uns ein tolles, kämpferisches Spiel. Noch gibt es ca. 450 Tickets, die über den Ticketshop auf der Homepage auf Abnehmer warten, seid dabei!

 

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