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Crocodiles drehen ein 0:3 - 5:3 Sieg gegen Hannover Scorpions (0:3/3:0/2:0)

Das war ein hartes Stück Arbeit für die Crocodiles vor 1.816 Zuschauern im Eisland!

Man merkte dem Bartkevics-Team an, dass das vierte Spiel in acht Tagen an Kraft und Konzentration zerrte. Nach dem 0:3 Rückstand im ersten Drittel schien das Spiel bereits verloren, doch im zweiten Drittel drehten die Elb-Krokodile richtig auf und ließen den Skorpionen kaum Luft zum Atmen. Im letzten Drittel ging es lange hin und her, bis die Crocodiles zum Ende hin den Sieg einfach mehr wollten. "Wille kann Berge versetzten", besonders dann, wenn es spielerisch mal nicht optimal läuft. Eine tolle Energie-Leistung des gesamten Teams.

Von der ersten Minute an, übernahmen die Crocodiles das Kommando auf dem Eis. Die Scorpions mit der ersten Strafzeit nach 2:44. Obwohl der Puck gut im Drittel der Hannoveraner lief, wurden zu wenig Abschlüsse generiert. Hannover komplett. Nur 15 Sekunden später der erste Schock, 0:1 (Niddery). Sah nicht unhaltbar aus, kommt aber eben mal vor. Die Crocodiles weiter am Drücker, doch Hannover kontert geschickt. Ein langer, genauer Pass auf den startenden Goller kann dieser, allein vor Trautmann, nutzen, 0:2 (8:46). Die Crocs weiter mit viel Puckbesitz und einigen guten Chancen, aber ohne wirkliche Durchschlagskraft. Nach 11:49 die zweite Strafzeit gegen Hannover, die diese wieder unbeschadet überstehen und wie schon beim ersten Tor, treffen die Gäste kurz nachdem sie wieder komplett sind, 0:3 (14:00). Nach diesem Gegentor wechselt Croco-Coach Bartkevics den Goalie. Kristian kommt für Trautmann. Dieser wurde allerdings bei den Gegentoren 2 und 3 von seinen Mitspielern komplett im Stich gelassen. Die Crocodiles mussten dann selbst noch eine Unterzahl überstehen und liefen Gefahr, noch das vierte Gegentor zu bekommen. Die Abwehr hielt aber. 0:3 Rückstand nach dem ersten Drittel, ein völlig ungewohntes Ergebnis...

Wie verwandelt kamen die Reptilien aus der Kabine. Sofort wurde Hannover eingeschnürt und kamen selbst bei 5 gegen 5 kaum noch aus dem eigenen Drittel. So dauerte es dann auch nur wenige Minuten, bis Vorlagen-König Mitchell zum Anschluss einnetzte, 1:3 (3:13). Und weiter ging es nur in eine Richtung. Gute Chancen von Gerartz und Calovi fanden das Ziel noch nicht, aber auf Top-Scorer McGowan war auch heute Verlass, 2:3 (9:00). Nun waren die Fans so richtig wach und die Crocs gaben weiter Gas. Ein paar Minuten später, Strafe Hannover und beim dritten Versuch ist der Puck dann drin, wieder McGowan zum Ausgleich, 3:3 (16:18). Die Halle tobt! Mit diesem Spielstand ging es dann in die letzte Pause.

Man durfte auf das letzte Drittel gespannt sein. Kommt Hannover noch einmal zurück? Haben die Crocodiles zu viel Kraft gelassen? Die Hamburger weiter überlegen, aber nicht mehr ganz mit dem Speed aus Drittel 2. Schrecksekunde dann nach gut 5 Minuten, Josh Mitchell fährt, im Gesicht blutend, vom Eis. Das wäre ein herber Verlust für die Crocodiles. Das Spiel nun zerfahren, wenig klare Aktionen auf beiden Seiten. Gut 5 Minuten später, plötzlich Jubel, Mitchell kehrt aus der Kabine auf das Eis zurück. Das scheint den Krokodilen, nun den letzten fehlenden Kick zu geben. Gärtner mit einem Schlagschuss von der blauen Linie und Pierre Kracht fälscht unhaltbar in den Torwinkel ab, endlich die Führung, 4:3 (16:35). Hannover versucht zu antworten, aber die Crocodiles verteidigen geschickt, sodass Goalie Mathis erst sehr spät zugunsten eines sechsten Feldspielers das Eis verlassen kann. Die Crocodiles passen aber auf, erkämpfen sich den Puck, und André Gerartz macht den Sack endgültig zu, 5:3 Empty Net (19:39).

Das war wieder spannend heute Abend im Eisland. Das Spiel hat aber mal wieder gezeigt, wie ausgeglichen die Liga ist. Auch wenn die Scorpions nur 13 Punkte auf dem Konto haben, so sind sie aber gut besetzt und können jederzeit alle Teams besiegen, wenn diese mal nicht 100% bringen. Nach dem heutigen Heimspiel-Sieg, gastieren McGowan, Gerartz und ihre Teamkollegen am Sonntag auswärts bei den Rostock Piranhas. Das Team aus Mecklenburg-Vorpommern hatte sich vor der Saison mehr erhofft, als den derzeitigen 14. Tabellenplatz. Ähnlich wie die Hannover Scorpions findet man auch an der Ostsee zu selten den Schlüssel zum Torerfolg. Topstürmer der Raubfische ist derzeit der Ex-Crocodile Michal Bezouska, der bislang auf 22 Scorerpunkte kommt. Vor allem der Crocodiles-Verteidigung um Kapitän Christoph Schubert wird viel daran liegen, dass die ehemaligen Hamburger (auch Jan Michalek spielt in Rostock ) keine weiteren Punkte sammeln. Für den Hamburger Sturm wird dieses Duell jedoch auch kein Selbstgänger. Die Verteidigung der Gastgeber gilt als solide, was man bereits am ersten Spieltag im Eisland Farmsen erkennen konnte. Damals mühten sich die Krokodile zu einem 2:1-Sieg. Mittlerweile sollten die Spielzüge auf dem Eis noch besser sitzen, so dass man mit einer engagierten Vorstellung drei Punkte mit an Alster und Elbe nehmen könnte.  Die Piranhas sind aber immer wieder für Überraschungen gut, konnten sie doch unter anderem Herne mit 2:1 n.P. besiegen. Die Krokodile sind gewarnt. Das Spiel in der Rostocker Eissporthalle beginnt Sonntag um 19 Uhr. Auch Sportchef Sven Gösch warnte vor einer leichtsinnigen Herangehensweise: "Keiner hat mit acht Punkten aus den letzten drei Spielen gerechnet. Mit einer entsprechend breiten Brust können wir in dieses Wochenende gehen, aber wir dürfen beide Gegner nicht unterschätzen. Vor allem Rostock, das gerade zuhause gute Spiele zeigt, hat eine gute Defensive, die wir erst einmal knacken müssen. Hinzu kommt die Belastung mit dann fünf Spielen in zehn Tagen, die nicht zu unterschätzen ist. Da können in den ersten Spielminuten die Beine schon einmal etwas schwer sein." Das Team hat das vergangene lange Eishockey-Wochenende ohne größere Blessuren überstanden. Nach dem derzeitigen Stand sind - von Moritz Israel abgesehen - alle Spieler einsatzbereit.

 

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