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Auswärtspunkte 18 bis 20 im Sack! Crocodiles gewinnen mit 7:2 in Berlin (2:1/1:0/4:1)

Ungewohnt die Spielstätte, denn das Spiel fand in der großen Mercedes-Benz-Arena statt.

Zu ungewohnter Zeit, nämlich bereits um 12:00 Uhr, mussten unsere Crocodiles bei der Freien Akademikern aus Berlin antreten. Ebenfalls ungewohnt die Spielstätte, denn das Spiel fand in der großen Mercedes-Benz-Arena als Vorspiel der Eisbären gegen Bremerhaven statt. Gegen das Tabellenschlusslicht reichte heute eine eher durchschnittliche Leistung, um die Punkte mit an die Elbe zu nehmen. Vielleicht hatte der ein oder andere Spieler schon das nächste Spiel, das bereits übermorgen stattfindet, im Hinterkopf, denn da kommt mit den Saale Bulls aus Halle der direkte Tabellennachbar wieder nach Hamburg, um das abgebrochene Spiel zu wiederholen. Hervorheben kann man heute aber dennoch drei Spieler, die ihr Punktekonto weiter deutlich verbessern konnten. Jeweils 6 Punkte erzielten André Gerartz und Josh Mitchell und Christoph Schubert stand beiden mit 5 Punkten nur wenig nach. André Gerartz konnte heute 4 Tore erzielen und kommt nach sieben Spielen im Reptilien-Trikot bereits auf 14 Tore und 22 Punkte. Ein toller Transfer-Coup, den Sportchef Gösch da gelandet hat.

Die Crocodiles konnten heute wieder auf Timo Gleß und Pierre Kracht zurückgreifen, sodass auf der Verletztenliste nur noch der Name Israel steht, dem wir weiterhin eine gute und schnelle Genesung wünschen.

Die Hamburger kamen gut ins Spiel und führten nach viereinhalb Minuten bereits mit 2:0. Ein Doppelschlag von Marek (4:15) und Gerartz (4:31) sorgte für entspannte Gesichter auf der Spielerbank. Nach 8:16 dann die erste Strafzeit gegen Berlin, womit das beste Powerplay der Liga auf das schlechteste Unterzahlspiel traf. Wirklich beeindruckend war das Überzahl der Crocodiles dann aber nicht. Bis auf einen Pfostenschuss von Gerartz sprang nichts Zählbares dabei heraus. FASS hingegen konnte sein erstes Überzahlspiel direkt zum Anschluss-Tor nutzen und aus dem Gewühl vor Goalie Kristian treffen. Wieder einmal waren die Krokodile vor dem eigenen Tor nicht konsequent genug und brachten die Scheibe nicht aus der Gefahrenzone, 1:2 (15:40). Gut eine Minute vor Drittelende noch einmal Überzahl für Hamburg, aber wieder nichts.

Mit 53 Sekunden Überzahl für die Bartkevics-Männer ging es dann in das zweite Drittel, ohne Erfolg. Als das Spiel dann ein weinig dahin plätscherte plötzlich ein tolles Zusammenspiel zwischen Schubert, Mitchell und McGowan, der sich dann auch nicht lange bitten ließ und den Puck gekonnt unter die Latte des Akademiker-Tors schoss, 3:1 (7:30). Auch zwei weitere Überzahlsituationen konnten die Crocodiles nicht nutzen. Am Drittelende schüttelte Capitano Schubert leicht angesäuert ob der sehr durchwachsenen Leistung im Mitteldrittel den Kopf.

Coach Bartkevics muss dann in der zweiten Pause die richtigen Worte gefunden haben, denn als FASS nach 2:18 wieder in Unterzahl spielen musste, klappte das Überzahlspiel endlich und folgerichtig traf Gerartz zum 4:1 (2:35). Vier Minuten später schlägt erneut Gerartz zu und erzielt sein drittes Tor zum vorentscheidenden 5:1 (6:32). Das der Sieg wohl an die Crocodiles gehen würde, daran änderte auch der schnelle Anschlusstreffer der Berliner durch Duris zum 2:5 (6:52) nichts. Die Crocodiles hatten die Sache

auf dem Berliner Eis nun im Griff. Auch die bisherige unterdurchschnittliche Powerplayquote konnte noch verbessert werden, als Christoph Schubert das sechste Überzahl mit einem mächtigen Knaller den Berliner Goalie erschreckte, 2:6 (10:19). 4 Minuten und 19 Sekunden vor dem Ende erhöhte Gerartz dann seine Tore-Konto auf heute 4. Fast noch das achte Hamburger Tor 15 Sekunden vor Schluss als Gärtner nur die Latte traf. Schluss.

Die Schuss-Statistik mit 37 zu 22 geht, wie das Ergebnis, klar an die Hamburger, die sich aber deutlich steigern müssen, will man Dienstag um 19:30 Uhr im Eisland Farmsen die Punkte gegen den Tabellen-Nachbarn in Hamburg behalten. Zu viele einfache Puckverluste waren heute im Spiel. Punkte gegen eines der anderen TOP-Teams sind insofern wichtig, da sie in die nächste Runde mitgenommen werden. Bisher konnten 10 Punkte gegen diese Teams eingefahren werden. Über den Ticketshop auf der Homepage der Crocodiles oder an der Abendkasse gibt es noch knapp 200 Stehplatzkarten für das Spiel am Dienstagabend. Die Zuschauer, die bereits beim abgebrochenen Spiel anwesend waren, können ihre Karten natürlich nutzen. Beide Teams wollen die Punkte, um weiter ganz oben mit dabei zu sein. Es gibt also wieder ein tolles und spannendes Eishockeyspiel, im Eisland zu sehen. Seid dabei, unterstützt unser tolles Team und helft mit, dass die Bullen ohne Punkte nach Hause müssen!

 

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