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Aufholjagd wird nicht belohnt, Crocodiles verlieren 5:4 in Halle (2:1/2:0/1:3)

Nun werden die letzten Spiele doch noch einmal spannend, denn Verfolger Halle konnte den Abstand auf die Crocodiles vor 1.106 Zuschauern auf 7 Punkte verringern.

Am Ende gewannen die Saale Bulls glücklich aber verdient. Die Crocodiles konnten in den ersten beiden Dritteln ihre PS leider nicht auf das Sachsen-Anhaltinische Eis bringen und lagen nach zwei Dritteln mit 4:1 zurück. Im letzten Drittel gaben die Hamburger dann noch einmal Gas und konnten bis auf ein Tor an die Saale Bulls herankommen. Wer weiß, hätten die Schiedsrichter Christoph Schubert 1:51 vor dem Ende nicht in die Kühlbox geschickt, wäre vielleicht noch ein Punkt möglich gewesen. So fährt man mit leeren Händen zurück nach Hamburg. Ärgerlich, dass die Crocos in den ersten beiden Dritteln jeweils in der Schlussminute ein Gegentor fingen, und dass im ersten Drittel eine fünfminütige Überzahl nicht genutzt werden konnte. Bei den Crocodiles fehlten neben dem gesperrten Kai Kristian (2 Spiele, plus eines auf Bewährung) noch Kluvetasch, Hollmann und Calovi.

Das erste Drittel begannen beide Teams im "Abtast-Modus". Es dauerte doch einige Minuten, bis es vor den Toren so richtig gefährlich wurde. Ab der 5. Minute nahm das Spiel dann Fahrt auf, allerdings setzte Halle deutlich mehr Akzente. 8:51 Puckverlust Crocodiles, Trautmann kann noch zweimal retten, aber der dritte Nachschuss findet dann seinen Weg ins Hamburger Tor, 1:0 Halle. Die freudetrunkenen Fans der Saale Bulls saßen noch nicht, da stand es schon 1:1. Tobi Bruns benötigte exakt 6 Sekunden, um den Ausgleich zu erzielen. Nach dem Bully marschiert er los und trifft! 10:51 Matchstrafe gegen den Hallenser Schmitz, wegen eines Checks gegen Kopf-/ und Nacken an Israel, der aber glücklicherweise weiterspielen kann. 5 Minuten Überzahl Crocodiles. Die Reptilien erspielen sich zwar einige Chancen, aber so richtig zwingende sind nicht dabei. Halle komplett. Kurz vor Drittelende dreht Halle noch einmal auf und Trautmann muss zweimal retten. 57 Sekunden vor Schluss liegt der Puck dann aber doch noch einmal im Hamburger Tor, als Bacek Trautmann von hinten anschießt, sehr unglücklich! Mit dem 2:1 für Halle geht es dann in die Pause.

Drittel 2 beginnt mit verteiltem Spiel, bis Halle Anfang der sechsten Spielminute die Crocodiles mit zwei schnellen langen Pässen überrumpelt und das 3:1 erzielt, 5:02. Die Crocodiles brauchen fast 10 Minuten, bis zur ersten dicken Chance. Ab 10:56 geht es für 2 Minuten 4 gegen 4 weiter, da Meidl und McGowan auf der Strafbank sitzen. Kurz vor Ablauf der Strafe hat Schaludek dann das 4:1 auf der Kelle, verpasst aber. Danach die Crocodiles mit einer Drangphase und Bullen-Goalie Ritschel steht plötzlich im Mittelpunkt des Geschehens. 18:48 gespielt, Strafzeit gegen Croco Kracht. 27 Sekunden später kann Konti-Spieler Meidl im Trikot der Saale Bulls diesen Vorteil nutzen und das 4:1 erzielen (19:15). Wieder 27 Sekunden später muss dann auch Zuravlev auf die Strafbank, aber es bleibt bei diesem Spielstand.

Ins letzte Drittel starten die Crocodiles also mit einer Unterzahl für 1:42, gute Gelegenheit für Halle, das Spiel zu entscheiden. Halle vertändelt im Aufbau den Puck, Mitchell tanzt noch einen Bullen aus und trifft zum 2:4 (0:40) in Unterzahl. Das tat gut, dauerte aber leider nicht lange. 2:57, 5:2 Halle. Wieder können die Crocodiles einen Puck im eigenen Drittel nicht konsequent klären und werden bestraft. Kurze Zeit später können Trautmann und Zimmer gemeinsam das fast schon sichere 6:2 verhindern und Bulle Albrecht nagelt einen Schuss an den Pfosten, zweimal Glück gehabt. Dann sind die Crocos wieder am Drücker. Halle nimmt eine Strafzeit (11:16) und gut eine Minute später lupft André Gerartz den Puck ins Hallenser Tor, 3:5 (12:21). Die Crocos wittern ihre Chance und nur wenig später ist man dran an den Bullen, Schubert trifft zum 4:5 (13:48). Noch genügend Zeit auf der Uhr! Halle nimmt sofort eine Auszeit, um sich neu zu sortieren. Die Crocos nun mit beiden Schlittschuhen auf dem Gaspedal, volles Risiko. Elmar Trautmann hält ein Break von Bacek. 1:51 vor Schluss dann zum Entsetzen von Coach Bartkevics eine Strafe gegen Schubert. Er nimmt sofort eine Auszeit, um dem Team Anweisungen für diese unangenehme Situation mit auf dem Weg zu geben. Halle hat in Überzahl kaum Chancen. 50 Sekunden vor Schluss geht Trautmann vom Eis, 5 gegen 5. Halle dann fast mit dem Empty-Net-Tor, scheitert aber. Noch 10 Sekunden, Bully im Bullen-Drittel, die Crocodiles noch mit 3 Schüssen, aber dann ist Schluss. Sehr schade!

Der Punktevorsprung auf Platz 6 (Halle) ist nun auf 7 geschmolzen. Somit wird es noch einmal spannend für die Hamburger, denn die nächsten drei Gegner heißen Essen (4.), Herne (1.) und Tilburg (2.). Am letzten Spieltag kommen dann die deutlich verstärkten Wedemark Scorpions (mit Bombis und Reiß konnten zwei DEL-erfahrende Spieler verpflichtet werden) nach Hamburg. Also, Mund abwischen und da weitermachen, wo man in Halle aufgehört hat - Gas ist rechts! Das nächste Heimspiel findet diesen Sonntag (19.02.) um 19:00 Uhr im Eisland gegen die starken Moskitos aus Essen statt, die selbst jeden Punkt brauchen, um ihre Ausgangslage für die Play-Offs weiter zu verbessern. So wird es wieder einmal hoch hergehen im altehrwürdigem Home of the Crocodiles. Gut 300 Karten sind noch über die Homepage (Ticketshop), oder in Claudias Vereinshaus zu bekommen. Hockey-Fans are welcome! (geh)

 

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