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6 Croco-Tore reichen nicht. 9:6 (3:2/3:1/3:3) Niederlage in Herne

Als erstes Team gelang es den Crocodiles, mehr als 4 Tore auf Herner Eis zu erzielen.

Leider waren das heute nicht genug Tore, um Punkte mitzunehmen, denn die beiden Croco-Goalies mussten zusammen 9 Gegentore hinnehmen, zu viele. Das heißt natürlich nicht, dass Kristian und Trautmann nicht gut gehalten hätten, aber am Ende schoss der Tabellenführer satte 55 Mal auf das Hamburger Tor. Herne hat keinen großen Kader, aber einen sehr ausgeglichenen. Alle drei Sturmreihen sind schnell und gefährlich, somit gelingt es dem Team aus dem Herzen des Ruhrpotts, den Druck auf den Gegner permanent hoch zu halten. Das Christoph Schubert nach 35 Minuten zwei Disziplinarstrafen und somit eine Spieldauer-Disziplinar-Strafe erhielt und später auch noch Anton Zimmer verletzt ausscheiden musste, rundet den aus Hamburger Sicht "mäßigen" Abend ab. Im Interview regte sich Christoph Schubert darüber auf, dass die Männer in schwarz heute mit zweierlei Maß entschieden hätten. Damit meine Schubert insbesondere die 17. Spielminute, in der erst Gärtner und 38 Sekunden er selbst in die Kühlbox mussten. Herne nutze diese 5 zu 3 und 5 zu 4 Überzahl zu zwei Treffern. Für Schubert hat diese Strafe Konsequenzen, er wird am kommenden Freitag gegen Duisburg gesperrt sein. Durch diese Niederlage verlieren die Crocodiles den 4. Tabellenplatz an Essen, die ein paar Kilometer weiter gegen Halle gewinnen konnten.

Vor dem Spiel sprach Coach Bartkevics noch davon, dass man hellwach starten müsse und sich deshalb schon früher und intensiver warmmachen würde... Hat nicht geholfen, bereits nach 33 Sekunden das 1:0 für Herne. Bully im eigenen Drittel verloren, Scheibe nicht wegbekommen, drin. Fehlstart! Auch in den nächsten Minuten Herne mit viel Druck und vielen Abschlüssen. Die erste gute Chance für die Hamburger in Unterzahl, als McGowan nur den Außenpfosten traf. Nach knapp 13 Minuten dann Gerartz fast mit dem Ausgleich, aber Torwart Wendler fischt den Puck aus dem Winkel. Es folgt die oben bereits geschilderte 17. Spielminute, in der Herne durch zwei Überzahl-Tore binnen 35 Sekunden auf 3:0 erhöht. Die Crocodiles schlugen aber in Person von Herrn McGowan nur 10 Sekunden später zurück, 3:1 (18:36). Anbully, zwei, drei schnelle Pässe, drin. Und es kam noch besser, exakt eine Sekunde vor Drittelende traf Calovi zum 3:2 (19:59).

Somit konnten die Krokodile selbstbewusst in das zweite Drittel gehen. Herne zeigte sich aber gleich wieder hellwach und konzentriert und so dauerte es nur 2 Minuten 21 bis der Vorsprung wieder auf zwei Tore ausgebaut werden konnte. Alleingang McLeod, der Kristian keine Chance ließ. 9:35 Israel und der Herner Richter müssen beide auf die Strafbank, 4 gegen 4. 25 Sekunden später springt ein Puck unglücklich von der Hintertorbande direkt auf den Schläger von Snetsinger, der Kristian keine Chance lässt, 5:2 (10:00). Aber wieder dauert es nicht lange bis die Crocodiles zurückschlagen, Mitchell per Rückhand 5:3 (11:41). Es folgt die 35. Spielminute, die gleichzeitig die letzte für unseren Capitano war. Reklamieren und Strafbank-Tür zuschmeißen war zuviel für den Schiedsrichter. Marek übernimmt Schuberts Position. 15:42, 6:3 Herne. Die Hamburger reklamieren, dass der Puck nicht hinter der Linie war, aber ohne Erfolg, obwohl der Hauptschiedrichter in dieser Szene nicht gut stand. Pausenpfiff. Mal hast du kein Glück und dann kommt auch noch Pech dazu...

Zum letzten Drittel wechselt Anrdis Bartkevics den Torwart. Hilft aber nichts, ganze 17 Sekunden dauert es, bis Trautmann das erste Mal hinter sich greifen muss, 7:3. Die Crocodiles machen aber weiter mit und nach 6:10 erzielt McGowan seinen zweiten Treffer, 7:4. Dieses Mal antwortet aber Herne schnell und nur 43 Sekunden später ist der alte Abstand wiederhergestellt, 8:4 (6:53). Zwischenzeitlich hat Zimmer das Eis verletzt verlassen, hoffentlich nichts Schlimmes. Gute Besserung! Die schlechten Nachrichten lassen nicht nach, 10:24 9:4 Herne, noch gut 9 Minuten, ein Debakel droht... Die Crocodiles lassen sich aber nicht hängen und schenken dem souveränen Tabellenführer noch zwei Tore ein, 9:5 (13:50) Zuravlev aus spitzem Winkel und 9:6 (14:48) McGowan mit seinem dritten Tor. Zwei Minuten vor Schluss, Auszeit Hamburg. Bartkevics bringt einen sechsten Feldspieler. Die Krokodile mit Druck und Chancen, aber am Ende bleibt es bei den 15 Toren und einem verdienten 9:6 Erfolg für Herne. Der Westen bleibt ein schwieriges Pflaster für die Crocodiles.

Am kommenden Freitag (20:00) geht es gleich wieder gegen ein "West-Team". Die starken Duisburger Füchse kommen an die Elbe. Das wird wieder ein ganz hartes Spiel für die Crocodiles, zumal Schubert gesperrt sein wird und somit das körperliche Element im Spiel der Crocodiles geschwächt sein wird. Hoffentlich kann Anton Zimmer bis dahin wieder mitmachen. Coach Bartkevics hat kommende Woche also viel Arbeit vor der Brust. Karten für diesen Eishockey-Krimi gibt's in Claudias Vereinshaus oder im Ticketshop auf der Homepage. (geh)

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